Andri
Steckbrief
- Name
- Andri
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 2
Der Vorname Andri ist eine albanische und georgische Variante von Andreas. Seine Bedeutung ist "der Mannhafte" oder "der Männliche", was auch als "der Tapfere" interpretiert werden kann.
Was bedeutet der Name Andri?
Andri ist eine albanische und georgische Form des Namens Andreas. Er trägt die Bedeutungen "der Mannhafte", "der Männliche" und kann auch mit "der Tapfere" gedeutet werden. Dieser Name hat seine Wurzeln im Altgriechischen, abgeleitet vom griechischen Adjektiv andreios (ἀνδρεῖος), was "mannhaft" und "tapfer" bedeutet, sowie vom Substantiv anēr (ἀνήρ), das "der Mann" bedeutet. Zudem wird Andri als Kurzform des rätoromanischen Namens Andrin angesehen, der von Heinrich abstammt und "der Hausherr" bedeutet. Hierbei sind die Ursprünge in den althochdeutschen Bestandteilen heima für "das Heim", "die Heimat" oder "die Behausung" und rihhi für "reich", "mächtig" oder "der Herrscher" zu finden. Im umgangssprachlichen Altnordischen wird der Name als "Schneeschuh" interpretiert. Weitere Varianten sind Andry, Andrianos und Andrian.
Woher kommt der Name Andri?
Die Wortherkunft von Andri ist sowohl altgriechischer als auch althochdeutscher Natur mit der Bedeutung "der Mannhafte". Im Altgriechischen wird dies durch die Begriffe andreios = mannhaft, tapfer oder anēr = der Mann repräsentiert. Die Ableitung von Heinrich erfolgt durch die althochdeutschen Begriffe heima = das Heim, die Heimat, die Behausung und rihhi = reich, mächtig, die Macht. Andri ist in mehreren Sprachen verbreitet, darunter Albanisch, Färöisch, Georgisch, Rätoromanisch, Schweizerisch und Skandinavisch.
Wie spricht man Andri aus?
Die Aussprache von Andri ist klar und rhythmisch, mit zwei Silben. Der Name wird als "An-dri" [ˈandri] ausgesprochen, wobei der offene Anfang mit einer kompakten zweiten Silbe verbunden ist, die durch ein gerolltes oder angedeutetes "r" Spannung erhält. Das helle "i" am Ende verleiht dem Namen Leichtigkeit und Frische. Andri wirkt dadurch dynamisch und gleichzeitig bodenständig - der Aufbau ist schlicht, doch er strahlt Prägnanz und Lebendigkeit aus.
Wann hat Andri Namenstag?
Der Namenstag von Andri wird am 30. November gefeiert.
Beliebtheit
In Deutschland ist Andri ein eher seltener Vorname. Aktuell rangiert er auf dem 5.840. Platz in der Liste der häufigsten männlichen Babynamen. Seine beste Platzierung erreichte er im Jahr 1930 mit Platz 208. In den letzten zehn Jahren wurde Andri etwa 30 Mal als Vorname gewählt, was ihm in der Zehn-Jahres-Statistik den 4.323. Platz einbringt. Im Zeitraum von 2010 bis 2024 belegt er den 5.162. Platz.
Spitznamen & Kosenamen
Ändi / Ansgi / Dri / Mandrindli
Bekannte Persönlichkeiten
- Andri (Hauptfigur in Max Frisch: Andorra)
- Andri Aganits (estnischer Volleyballspieler)
- Andri Beyeler (Schauspieldichter aus der Schweiz)
- Andri Helgason (isländischer Eishockeyspieler)
- Andri Ibo (indonesischer Fußballspieler)
- Andri Kirsima (Architekt aus Estland)
- Andri Marteinsson (isländischer Fußballspieler)
- Andri Mikaelsson (amerikanischer Eishockeyspieler)
- Andri Peer (schweizer Schriftsteller)
- Andri Sigthorsson (Fußballer aus Island)
- Andri Snaer Magnason (isländischer Schriftsteller)
- Andri Stoffel (schweizer Eishockeyspieler)
- Gudmundur Andri Thorsson (isländischer Schriftsteller)
Häufige Fragen zum Namen Andri
Was ist die Herkunft des Namens Andri?
Die Herkunft von Andri ist sowohl altgriechisch als auch althochdeutsch. Der Name bedeutet 'der Mannhafte', abgeleitet von den griechischen Begriffen 'andreios' für 'tapfer' und 'anēr' für 'der Mann'. Zudem wird Andri als Kurzform des rätoromanischen Namens Andrin betrachtet, der von Heinrich abstammt.
Welche Bedeutung hat der Name Andri?
Andri bedeutet 'der Mannhafte' oder 'der Tapfere'. Diese Bedeutungen stammen aus dem Altgriechischen. Der Name wird auch mit der Bedeutung 'der Hausherr' in Verbindung gebracht, wenn man die althochdeutschen Wurzeln betrachtet.
Wie beliebt ist der Name Andri?
Andri erfreut sich in verschiedenen Ländern und Sprachgruppen großer Beliebtheit, insbesondere in Albanien, Georgien und in der rätoromanischen Region. Die Vielfalt an Schreibweisen und Varianten trägt zur internationalen Anerkennung des Namens bei.