- Vornamen von A bis Z
- ›
- Jungennamen
- ›
- Baltasar
Baltasar
Steckbrief
- Name
- Baltasar
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 3
Baltasar ist ein männlicher Vorname, der als spanische Variante von Balthasar gilt. Dieser Name hat seine Wurzeln im hebräischen Belshatzzar (בֵּלְשַׁאצַּר) und geht ursprünglich auf das akkadische Bēl-arra-uṣur zurück.
Was bedeutet der Name Baltasar?
Der Name Baltasar bezieht sich auf die spanische Form von Balthasar. Er stammt vom hebräischen Belshatzzar (בֵּלְשַׁאצַּר) ab, dessen Herkunft im Akkadischen liegt. Die Bedeutung umfasst "Baal/Gott/der Herr schütze den König" sowie "Baal/Gott/der Herr schütze sein Leben". Baltasar setzt sich aus den Elementen Bēl für "die Gottheit", arra für "der König" und uṣur für "erhalten" oder "schützen" zusammen. Der Name hat eine lange Tradition und wurde im frühen Mittelalter als einer der Namen der Heiligen Drei Könige in der Bibel bekannt, die zusammen mit Kaspar und Melchior nach Bethlehem reisten, um die Geburt Jesu Christi zu verehren. Varianten des Namens sind unter anderem Belsazar, Balthazar, Baldassare, Boldizsar, Balthes, Balcer, Balles, Balczus, Baltes, Balz, Balzer, Baltzer und Balzar.
Woher kommt der Name Baltasar?
Die Herkunft des Namens Baltasar ist akkadisch und babylonisch, mit der Bedeutung "Baal/Gott/der Herr schütze den König". Die Wortbestandteile setzen sich aus Bēl für "die Gottheit" und arra für "der König" sowie uṣur für "erhalten" oder "schützen" zusammen. Die Sprachen, in denen dieser Name vorkommt, sind biblisch und spanisch.
Wie spricht man Baltasar aus?
Die Aussprache von Baltasar ist dreisilbig und weich. Er wird als "Bal-ta-sar" [ˈbaltazaʁ] oder [baltaˈzaːr] ausgesprochen, was einen gleichmäßigen Rhythmus mit einer sonoren Endung ergibt. Das sanfte R am Ende verleiht dem Namen eine gewisse Weite, wodurch Baltasar klangvoll und würdevoll wirkt – lebendig, kultiviert und präsent.
Wann hat Baltasar Namenstag?
Der Namenstag für Baltasar wird am 6. Januar gefeiert.
Beliebtheit
In Deutschland ist Baltasar ein eher seltener Vorname. In der Rangliste der häufigsten männlichen Vornamen nimmt er aktuell den 5.840. Platz ein. Seine beste Platzierung hatte er im Jahr 2015, als er auf Rang 2.136 gelangte. In den letzten zehn Jahren wurde der Name etwa 20 Mal als Vorname vergeben, was ihn in der Zehn-Jahres-Statistik auf den 5.091. Platz bringt. Zwischen 2010 und 2024 befindet er sich auf Platz 4.537.
Spitznamen & Kosenamen
Bali / Balte / Balti / Balz
Ähnliche Vornamen
Balthasar
Bekannte Persönlichkeiten
- Baltasar Albeniz (spanischer Fußballtrainer)
- Baltasar Corrada del Rio (puerto-ricanischer Politiker)
- Baltasar de Mendoza und Sandoval (spanischer Bischof)
- Baltasar de Mendoza y Sandoval (Bischof aus Spanien)
- Baltasar de Moscoso und Sandoval (spanischer Kardinal)
- Baltasar Del Alcazar (Dichter aus Spanien)
- Baltasar del Alcazar (Dichter)
- Baltasar Elisio de Medinilla (spanischer Dichter und Schriftsteller)
- Baltasar Gracián (spanischer Schriftsteller)
- Baltasar Gracian (spanischer Schriftsteller)
- Baltasar Kormakur (isländischer Schauspieler)
- Baltasar Lobo (spanischer Zeichner und Bildhauer)
- Baltasar Lopes da Silva (kapverdischer Schriftsteller)
- Baltasar Lopes Da Silva (Schriftsteller)
- Baltasar Marradas (spanischer Ritter und Adliger)
- Baltasar Porcel Pujol (spanischer Journalist und Schriftsteller)
- Baltasar Rebelo de Sousa (portugiesischer Politiker)
- Baltasar Rigo (britischer Fußballer)
- Baltasar Silva (uruguayischer Fußballer)
- Hector Baltasar Silva Cabrera (uruguayischer Fußballspieler)
Häufige Fragen zum Namen Baltasar
Was ist die Herkunft des Namens Baltasar?
Der Name Baltasar hat seine Wurzeln im Akkadischen und ist eine spanische Form von Balthasar. Er stammt aus dem Hebräischen Belshatzzar und ist stark mit biblischen Traditionen verbunden.
Welche Bedeutung hat der Name Baltasar?
Baltasar bedeutet etwa 'Baal/Gott/der Herr schütze den König' und setzt sich aus den Elementen Bēl (die Gottheit), arra (der König) und uṣur (erhalten oder schützen) zusammen.
Wie beliebt ist der Name Baltasar?
Baltasar hat eine lange Tradition und wird vor allem in spanischsprachigen Ländern geschätzt. Seine Beliebtheit schwankt, ist aber besonders in kulturellen und religiösen Kontexten nach wie vor präsent.