Barbro

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Steckbrief

Name
Barbro
Geschlecht
Mädchenname
Silben
2

Barbro ist ein weiblicher Vorname, der als schwedische Form von Barbara gilt und "die Fremde" bedeutet. Diese Bedeutung leitet sich vom lateinischen Wort 'barbara' ab, das für 'ausländisch, fremd, wild' steht, und hat seinen Ursprung im altgriechischen 'bárbaros'.

Was bedeutet der Name Barbro?

Der Name Barbro, eine schwedische Ableitung von Barbara, trägt die Bedeutung 'die Fremde'. Diese Bedeutung stammt vom lateinischen 'barbara', was so viel wie 'ausländisch, fremd, wild' bedeutet, und geht zurück auf das altgriechische 'bárbaros'. In der Antike bezeichneten die Griechen damit Menschen, die nicht griechischer Abstammung waren und keine griechische Sprache sprachen, was sie als unzivilisiert betrachteten. Mehr Details zur Herkunft dieses Namens finden sich auf der Namensseite von Barbara. Die Verbreitung des Namens Barbro, sowie seiner Varianten, im Mittelalter ist insbesondere der Märtyrerin Barbara von Nikomedien aus dem 3. Jahrhundert zu verdanken, die in der römisch-katholischen und orthodoxen Kirche als Heilige verehrt wird und zu den Vierzehn Nothelfern zählt. Bekannte Trägerinnen des Namens sind die schwedische Kinderbuchautorin Barbro Lindgren und die schwedische Sängerin Barbro Margareta Svensson, bekannt als Lill-Babs. International gibt es zahlreiche Varianten von Barbro und Barbara, darunter Barbe und Babette (Französisch), Barbora (Westslawisch, Litauisch), Barbra und Barbie (Englisch), Borbála (Ungarisch) sowie Varvara (Russisch, Südslawisch) und Warwara (Russisch).

Woher kommt der Name Barbro?

Der Vorname Barbro hat seine Wurzeln im Altgriechischen und Lateinischen und bedeutet 'die Fremde'. Die Wortherkunft setzt sich wie folgt zusammen: Altgriechisch 'bárbaros' (βάρβαρος) bedeutet Barbar oder Nichtgrieche, während das lateinische 'barbarus, -a, -um' für ausländisch, fremd oder wild steht. Der Name gehört zu den nordischen Sprachen, insbesondere Norwegisch und Schwedisch.

Wie spricht man Barbro aus?

Die Aussprache von Barbro ist zweisilbig und harmonisch. In der deutschen Sprache wird der Name in der Regel als 'Bar-bro' [ˈbaʁbʁo] ausgesprochen, wobei die Betonung auf der ersten Silbe liegt. Die doppelte R-Verbindung verleiht dem Namen einen kraftvollen, leicht rollenden Klang. Das lange O am Ende sorgt für einen sanften, offenen Abschluss. Insgesamt wirkt Barbro markant und klangvoll, kompakt, eigenständig und hat eine nordische Prägung.

Wann hat Barbro Namenstag?

Der Namenstag von Barbro wird am 4. Dezember gefeiert, um der heiligen Barbara von Nikomedien zu gedenken.

Beliebtheit

In Deutschland zählt Barbro zu den seltenen Vornamen. Im Jahr 2011 belegte er in der Liste der häufigsten weiblichen Babynamen den 2.438. Platz. Zwischen 2010 und 2024 wurde Barbro in Deutschland weniger als 10 Mal als Vorname vergeben, was ihn auf den 9.958. Platz katapultierte. In den letzten zehn Jahren fand der Name jedoch keine Verwendung mehr bei Neugeborenen.

Spitznamen & Kosenamen

Babs / Babsan / Babschen / Babsi

Bekannte Persönlichkeiten

  • Barbro Enberg (schwed. Schauspielerin)
  • Barbro Hiort af Ornäs (Schauspielerin aus Schweden)
  • Barbro Kollberg (Schauspielerin aus Schweden)
  • Barbro Kvale (norwegische Skifahrerin)
  • Barbro Lindgren (Schriftstellerin aus Frankreich)
  • Barbro Margareta Svensson (schwedische Sängerin)
  • Barbro Oborg (schwedische Schauspielerin)
  • Barbro Östlihn (schwedische Künstlerin)

Häufige Fragen zum Namen Barbro

Was ist die Herkunft des Namens Barbro?

Der Vorname Barbro hat seine Wurzeln im Altgriechischen und Lateinischen. Er leitet sich von 'bárbaros' ab, was 'Barbar' oder 'Nichtgrieche' bedeutet, und wird im Lateinischen als 'barbarus' übersetzt, was 'fremd' oder 'wild' bedeutet.

Welche Bedeutung hat der Name Barbro?

Barbro bedeutet 'die Fremde'. Diese Bedeutung stammt von den lateinischen und griechischen Wurzeln des Namens, die ursprünglich Menschen bezeichneten, die nicht griechischer Abstammung waren.

Wie beliebt ist der Name Barbro?

Der Name Barbro hat in den nordischen Ländern, insbesondere in Schweden, eine gewisse Beliebtheit, ist jedoch insgesamt weniger verbreitet als seine Varianten wie Barbara. Historisch wurde er durch die Verehrung der Heiligen Barbara im Mittelalter populär.

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