Beke
Steckbrief
- Name
- Beke
- Geschlecht
- Mädchenname
- Silben
- 2
Der Vorname Beke wird als eine Schreibvariante von Beeke betrachtet, einer friesisch-niederdeutschen Koseform von Elisabeth, die ihren Ursprung in den Namen Elisheva oder Elischeba hat.
Was bedeutet der Name Beke?
Der Name Beke, eine Variante von Beeke, ist eine Koseform von Elisabeth, die auf die hebräischen Namen Elisheva und Elischeba zurückgeht. Seine direkte Übersetzung lautet "Gott ist Fülle" sowie "Gott ist mein Schwur". Der Name hat seine Wurzeln im Althebräischen und stammt von dem ursprünglichen Wort ʾĕlı̂ysheba' (אֱלִישֶׁבַע), welches sich aus den Elementen ʾēl (אֵל) für "Gott" und shéva' beziehungsweise shava' (שֶׁבַע) für "Schwur", "Eid" oder "Sieben" (symbolisch für Fülle) zusammensetzt. Zudem stellt Beke eine alte niederdeutsche Kurzform der Namen Berta/Bertha oder Beate/Beata dar. Der Name Berta bedeutet wörtlich "die Glänzende" und leitet sich vom althochdeutschen beraht ab, was "strahlend", "glänzend" oder "berühmt" bedeutet. Beate hingegen ist die weibliche Form von Beatus und bedeutet "die Glückliche", abgeleitet vom lateinischen beatus für "glücklich" oder "selig". In der Region um Hamburg ist der Name häufig anzutreffen. Im Friesischen wird Beke auch mit "Siedlung an einem Wasserlauf" assoziiert. Weitere Varianten sind Beekje und Beka.
Woher kommt der Name Beke?
Der Name Beke hat seine Ursprünge im Althebräischen und Lateinischen und bedeutet "Gott ist Fülle". Althebräisch: ʾēl (אֵל) = Gott und shéva' bzw. shava' (שֶׁבַע) = Schwur, Eid, Sieben (die Zahl der Fülle). Althochdeutsch: abgeleitet von Berta: beraht = strahlend, glänzend, berühmt. Lateinisch: abgeleitet von Beate: beatus = glücklich, selig. Sprachen: Friesisch, Niederdeutsch.
Wie spricht man Beke aus?
Die Aussprache von Beke ist klar und besteht aus zwei Silben. Der Name wird als "Be-ke" [ˈbeːkə] ausgesprochen, wobei das lange e zu Beginn einen hellen Klang erzeugt. Das betonte k in der Mitte sorgt für einen markanten Akzent, während das -e sanft ausklingt. Diese Struktur verleiht Beke eine schlichte, aber prägnante Note - klar, freundlich und harmonisch.
Wann hat Beke Namenstag?
Der Namenstag von Beke wird am 8. April und am 19. November gefeiert.
Beliebtheit
In Deutschland erfreut sich der Vorname Beke großer Beliebtheit. Derzeit belegt er in der Liste der häufigsten weiblichen Babynamen den 2.723. Platz. Seine beste Platzierung erreichte er im Jahr 2007, als er auf Rang 732 kam. In den letzten zehn Jahren wurde der Name etwa 80 Mal vergeben, was ihn in der Zehn-Jahres-Statistik auf den 2.835. Platz bringt. Von 2010 bis 2024 liegt er auf Platz 2.942.
Spitznamen & Kosenamen
Baken / Becks / Becky / Beki / Beksi / Böky
Bekannte Persönlichkeiten
- Beke Lichtenberg (Trainer und Therapeutin für Pferde)
Häufige Fragen zum Namen Beke
Woher stammt der Name Beke?
Der Name Beke hat seine Ursprünge im Althebräischen und Lateinischen sowie im Althochdeutschen. Er wird häufig in der Region um Hamburg verwendet und hat auch friesische Wurzeln, wo er mit 'Siedlung an einem Wasserlauf' in Verbindung gebracht wird.
Was bedeutet der Name Beke?
Beke ist eine Koseform von Elisabeth und bedeutet 'Gott ist Fülle' oder 'Gott ist mein Schwur'. Zudem kann er auch als alte Kurzform von Berta oder Beate interpretiert werden, die 'die Glänzende' beziehungsweise 'die Glückliche' bedeutet.
Wie beliebt ist der Name Beke?
Der Name Beke ist besonders in Norddeutschland verbreitet, vor allem in der Umgebung von Hamburg. Seine Verwendung als traditioneller Name hat ihm eine gewisse Beliebtheit in bestimmten Regionen eingebracht.