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Dagobert
Steckbrief
- Name
- Dagobert
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 3
Dagobert ist ein traditioneller männlicher Vorname mit fränkisch-germanischen Wurzeln, der Elemente aus fränkischer und möglicherweise keltischer Sprache vereint. Der Name geht auf Dagaperht zurück und wird mit Bedeutungen wie "der helle Tag", "der strahlende Tag", "glänzend wie der Tag" oder "der sehr Berühmte" in Verbindung gebracht.
Was bedeutet der Name Dagobert?
Der Name Dagobert hat seine Ursprünge in der fränkisch-germanischen Namensgebung und setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen, die möglicherweise fränkischen oder keltischen Ursprungs sind. Der Name leitet sich von Dagaperht ab und bedeutet unter anderem "der helle Tag" oder "der strahlende Tag". Die Zusammensetzung des Namens erfolgt durch das germanisch-fränkische Wort daga, was "der Tag", "der Zeitraum", "die Dauer" oder "die Lebensdauer" bedeutet, und durch das althochdeutsche bzw. fränkische Wort beraht, das für "strahlend", "glänzend" oder "berühmt" steht. Mehrere Könige der Merowinger trugen diesen Namen. Im Mittelalter war Dagobert weniger gebräuchlich, fand jedoch im 19. Jahrhundert erneut Verwendung. Eine isländische Variante des Namens ist Dagóbert, während Dagoberto und Dabbert als andere Formen auftreten. Die weibliche Entsprechung ist Dagoberta.
Woher kommt der Name Dagobert?
Der Vorname Dagobert hat althochdeutsche Wurzeln und bedeutet wörtlich "der helle Tag". Die Wortherkunft setzt sich zusammen aus dem althochdeutschen und fränkischen Begriff daga, der "der Tag", "der Zeitraum", "die Dauer" oder "die Lebensdauer" bezeichnet, sowie dem keltischen daga, das "gut" oder "sehr" bedeutet. Das zweite Element stammt vom althochdeutschen bzw. fränkischen beraht, das "strahlend", "glänzend" oder "berühmt" bedeutet. Der Name ist in verschiedenen Sprachen präsent, darunter Althochdeutsch und Englisch.
Wie spricht man Dagobert aus?
Die Aussprache von Dagobert erfolgt dreisilbig als "Da-go-bert" [ˈdaː.go.bɛʁt]. Das lange "a" im ersten Silbenabschnitt öffnet den Klang, während das dunklere "o" in der Mitte für Stabilität sorgt. Der markante Schlusslaut "t" setzt einen klaren Akzent. Dagobert klingt traditionsbewusst und kraftvoll, mit einem gewichtigen Klang und historischer Bedeutung.
Wann hat Dagobert Namenstag?
Der Namenstag für Dagobert wird am 23. Dezember gefeiert.
Beliebtheit
In Deutschland ist Dagobert ein eher seltener Vorname. Im Jahr 2016 belegte er den 4.252. Platz in der Rangliste der häufigsten männlichen Vornamen. Seine beste Platzierung erreichte er im Jahr 2012 mit dem 2.386. Platz. In den letzten zehn Jahren wurde Dagobert weniger als 10 Mal als Vorname vergeben, was ihn in der Zehn-Jahres-Statistik auf den 8.008. Platz bringt. Im Zeitraum von 2010 bis 2024 steht er bei Platz 6.053.
Spitznamen & Kosenamen
Bert / Bertel / Berti / Daggi / Dago / Dagoberto / Nagebert
Ähnliche Vornamen
Taginbert
Bekannte Persönlichkeiten
- Dago (Schimpfwort für einen Italiener, Portugiesen oder Spanier)
- Dagobert Dang (Fußballer aus Kamerun)
- Dagobert Duck (reichste Ente der Welt)
- Dagobert Frey (Österreichischer Kunsthistoriker)
- Dagobert I. / II. / III. (Könige der Franken)
- Dagobert Lindlau (Journalist)
- Dagobert Peche (Künstler aus Österreich)
- Dagobert von Gerhardt (deutscher Schriftsteller)
- Dagobert von Pisa (amerikanischer Erzbischof)
- Dagu (Schimpfwort für einen Rumänen)
- Dague (Schimpfwort für einen Franzosen)
Häufige Fragen zum Namen Dagobert
Was ist die Herkunft des Namens Dagobert?
Der Name Dagobert hat althochdeutsche Wurzeln und setzt sich aus den Begriffen 'daga', was 'der Tag' bedeutet, und 'beraht', was 'strahlend' oder 'berühmt' bedeutet, zusammen. Er ist in verschiedenen Sprachen präsent, einschließlich Althochdeutsch und Englisch.
Welche Bedeutung hat der Name Dagobert?
Dagobert bedeutet wörtlich 'der helle Tag' und wird oft als 'strahlender Tag' interpretiert. Die Elemente des Namens stehen für Licht, Dauer und Berühmtheit.
Wie beliebt ist der Name Dagobert?
Obwohl Dagobert im Mittelalter weniger gebräuchlich war, erlebte er im 19. Jahrhundert eine Wiederbelebung. Heute ist er eher selten, aber immer noch bekannt durch historische Persönlichkeiten und kulturelle Referenzen.