Dina
Steckbrief
- Name
- Dina
- Geschlecht
- Mädchenname
- Silben
- 2
Der Vorname Dina ist ein weiblicher Name mit verschiedenen möglichen Ursprüngen. Im Hebräischen wird er als "die Richterin", "die Gerechte" oder "die, die für Gerechtigkeit sorgt" interpretiert. Er kann auch als "der Rechtsstreit" oder "die, die Recht erlangt hat" verstanden werden. Diese Bedeutungen leiten sich vom althebräischen Wort din (דִּין) ab, das "richten" und "urteilen" bedeutet.
Was bedeutet der Name Dina?
Der Name Dina hat mehrere Herkünfte. Im Hebräischen bedeutet er "die Richterin", "die Gerechte" oder "die mit einem Sinn für Gerechtigkeit". Außerdem kann er als "der Rechtsstreit" oder "die, der zum Recht verholfen wurde" übersetzt werden, basierend auf dem althebräischen Begriff din (דִּין) für "richten". In der biblischen Erzählung ist Dina die Tochter von Jakob und Lea, die von Sichem entführt wurde. Im arabischen Raum wird Dina (دينا) mit "die Gläubige" oder "die Religiöse" assoziiert, abgeleitet vom arabischen Wort dīn (دين) für "Glaube" und "Religion". Zudem kann Dina als Kurzform für Namen auftreten, die mit "-dina" oder "-dine" enden, wie Bernardina oder Ondina. Trotz der Erwähnung von mehreren Söhnen Jakobs in der Bibel ist Dina die einzige Tochter, die namentlich genannt wird. In Griechenland wird Dina auch als Abkürzung von Konstantina verwendet. Im Sanskrit, einer Sprache Indiens, bedeutet der Begriff "der Tag". In bestimmten afrikanischen Regionen, insbesondere in Simbabwe, steht der Name für "ein schöner und schützender Ort". In Tschechien wird die Schreibweise Dína und in Portugal Diná verwendet. Weitere Varianten sind Dinah und Dine. Bekanntheit erlangte der Name durch Thomas Manns Werk "Joseph und seine Brüder" (ab 1933).
Woher kommt der Name Dina?
Die Herkunft des Namens Dina ist sowohl altaramäisch als auch althebräisch und bedeutet "die Richterin". Die Wortzusammensetzung im Altaramäischen und Althebräischen umfasst din (דִּין), was "richten" und "urteilen" bedeutet, sowie dı̂ynâh (אנונימי) bzw. Dînā (דינה), was "das Urteil", "der Rechtsstreit", "das Recht" oder "das Gesetz" im Hebräischen bedeutet. Im Arabischen steht dīn (دين) für "Glaube" und "Religion". Der Name ist in verschiedenen Sprachen verbreitet, darunter Arabisch, Biblisch, Dänisch, Englisch, Hebräisch, Italienisch, Lettisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch und Tschechisch.
Wie spricht man Dina aus?
Der Klang und die Aussprache von Dina sind klar und melodiös. Der Name ist zweisilbig und wird in der deutschen Sprache in der Regel als "Di-na" [ˈdiːna] ausgesprochen. Die erste Silbe beginnt mit einem langen I-Laut, der Helligkeit vermittelt, während die zweite Silbe offen und weich ausklingt. Diese einfache Struktur verleiht dem Namen eine zeitlose Qualität, die feminin und ausgeglichen wirkt.
Wann hat Dina Namenstag?
Die Namenstage für Dina sind am 27. Oktober, 15. November und 20. November.
Beliebtheit
In Deutschland erfreut sich der Name Dina großer Beliebtheit. Aktuell steht er auf dem 462. Platz in der Rangliste der häufigsten weiblichen Vornamen. Seine beste Platzierung erreichte er im Jahr 2008 mit Rang 159. In den letzten zehn Jahren wurde Dina etwa 1.200 Mal als Vorname gewählt, was ihn in der Zehn-Jahres-Statistik auf den 458. Platz bringt. Von 2010 bis 2024 liegt er auf Platz 437.
Spitznamen & Kosenamen
Didi / Din / Dinči / Dinasaur / Dinchen / Dindli / Dini / Dinita / Dinitschka / Dino / Dinota / Dinuschka / Dinuta / Diny / Dudu / Ina
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Din, Dino
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Häufige Fragen zum Namen Dina
Was bedeutet der Name Dina?
Der Name Dina hat mehrere Bedeutungen. Im Hebräischen bedeutet er "die Richterin" oder "die Gerechte". Zudem wird er im arabischen Raum mit "die Gläubige" oder "die Religiöse" assoziiert.
Woher stammt der Name Dina?
Dina hat seine Wurzeln sowohl im Altaramäischen als auch im Althebräischen und bedeutet "die Richterin". Der Name ist in vielen Sprachen verbreitet, darunter Arabisch, Englisch und Hebräisch.
Wie beliebt ist der Name Dina?
Dina hat in verschiedenen Ländern eine unterschiedliche Beliebtheit. Durch literarische Werke wie Thomas Manns "Joseph und seine Brüder" erlangte der Name besondere Bekanntheit. In einigen Regionen bleibt er jedoch weniger gebräuchlich.