Dmitrij

Share
© Depositphotos

Steckbrief

Name
Dmitrij
Geschlecht
Jungenname
Silben
2

Dmitrij stellt eine alternative Schreibweise des russischen Namens Dmitri (Дмитрий) dar, der seinen Ursprung im altgriechischen Dēmḗtrios hat und die Bedeutung "zu Demeter gehörig" oder "der Göttin Demeter geweiht" trägt.

Was bedeutet der Name Dmitrij?

Dmitrij ist eine abgewandelte Form des russischen Namens Dmitri (Дмитрий), der auf den altgriechischen Namen Dēmḗtrios zurückgeht und als "zu Demeter gehörig" oder "der Göttin Demeter geweiht" interpretiert wird. Diese Bedeutung schließt die griechische Göttin Demeter ein, die für die Fruchtbarkeit der Erde, das Getreide und die Saat steht. Im Mittelalter fand der Name durch die Verehrung des Märtyrers Demetrios von Thessaloniki, der in der orthodoxen und römisch-katholischen Kirche eine bedeutende Rolle spielt, Verbreitung in der Kiewer Rus. Früher wurde der russische Name Дмитрий in Deutschland oft als Dimitri transkribiert, wobei der Vokal mittlerweile weggelassen wird. Zu den weiteren Varianten von Dmitrij bzw. Demetrios zählen Demetrio, Dimitar, Dimitrios, Dimitris und Dumitru, sowie die Kurz- und Koseformen Dima, Dimi und Mitja.

Woher kommt der Name Dmitrij?

Der Vorname Dmitrij leitet sich von Dēmḗtēr (Δημήτηρ) ab, der Göttin, die für Erde, Ackerbau und Ernte steht. Der Name setzt sich aus den altgriechischen Begriffen dá für "Land, Erde, Boden" und mḗtēr für "Mutter, Herkunft, Quelle" zusammen, was als "Mutter Erde" übersetzt werden kann. Altgriechische Wortzusammensetzung: dá (δᾶ) = Land, Erde, Boden (Altgriechisch); mḗtēr (μήτηρ) = Mutter, Herkunft, Quelle (Altgriechisch).

Wie spricht man Dmitrij aus?

Die Aussprache von Dmitrij beginnt mit einem prägnanten, harten Konsonantencluster "Dm", gefolgt von einem sanften, rollenden "i" und endet mit "-trij" [ˈdmitri]. Die Klanggestaltung wirkt kompakt und prägnant, wobei die Betonung auf der ersten Silbe liegt. Die Kombination aus harten und weichen Lauten verleiht Dmitrij eine eindringliche und kraftvolle Präsenz - stark, charaktervoll und international anmutend.

Wann hat Dmitrij Namenstag?

Der wichtigste Namenstag für Dmitrij wird am 9. April (katholisch) sowie am 26. Oktober (orthodox) gefeiert, um an den heiligen Demetrios von Thessaloniki zu erinnern.

Beliebtheit

In Deutschland ist Dmitrij ein relativ verbreiteter Vorname. Derzeit nimmt er in der Liste der häufigsten männlichen Vornamen den 3.183. Platz ein. Seine beste Platzierung erzielte der Name im Jahr 2007, als er den 1.124. Rang erreichte. In den letzten zehn Jahren wurde Dmitrij rund 100 Mal als Vorname vergeben, was ihn in der Zehn-Jahres-Statistik auf den 2.384. Platz bringt. Zwischen 2010 und 2024 liegt er auf dem 2.327. Platz.

Spitznamen & Kosenamen

Dima / Dimka / Dimon / Dimtschik / Dimulja / Mitjaj / Mitjka

Ähnliche Vornamen

Dmitri

Bekannte Persönlichkeiten

  • Dmitrij Abramovitsj (Historiker)
  • Dmitrij Alexandrowitsch Schaad (deutscher Schauspieler)
  • Dmitrij Chmelnizki (russicher Architekt)
  • Dmitrij Donskoj (Großfürst von Moskau und Wladimir)
  • Dmitrij Jaskin (russicher Eishockeyspieler)
  • Dmitrij Korman (philippinischer Fußballer)
  • Dmitrij Medvedev (Politiker)
  • Dmitrij Mendelejew (russischer Chemiker)
  • Dmitrij Schostakovitsch (Komponist)
  • Dmitrij Schurbin (deutscher Künstler)

Häufige Fragen zum Namen Dmitrij

Was bedeutet der Name Dmitrij?

Dmitrij ist eine abgewandelte Form des russischen Namens Dmitri, der auf den altgriechischen Namen Dēmḗtrios zurückgeht und als 'zu Demeter gehörig' oder 'der Göttin Demeter geweiht' interpretiert wird. Demeter ist die griechische Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus.

Woher stammt der Name Dmitrij?

Der Vorname Dmitrij leitet sich von Dēmḗtēr ab, der altgriechischen Göttin, die für Erde, Ackerbau und Ernte steht. Der Name setzt sich aus den Begriffen für 'Land' und 'Mutter' zusammen, was als 'Mutter Erde' übersetzt werden kann.

Wie beliebt ist der Name Dmitrij?

Dmitrij erfreut sich einer stabilen Beliebtheit in verschiedenen Ländern, insbesondere in osteuropäischen Regionen. In Deutschland wird er häufig als Dimitri transkribiert, wobei die Schreibweise ohne den Vokal immer populärer wird.

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um diese Website zu betreiben und personalisierte Werbung über Google AdSense anzuzeigen. Notwendige Cookies sind für die Funktion der Seite erforderlich. Marketing-Cookies ermöglichen es uns, relevante Anzeigen zu zeigen. Sie können Ihre Auswahl jederzeit ändern. Mehr erfahren