Edmund

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Steckbrief

Name
Edmund
Geschlecht
Jungenname
Silben
2

Der männliche Vorname Edmund hat seine Wurzeln im 19. Jahrhundert und stammt ursprünglich aus dem angelsächsischen Bereich.

Was bedeutet der Name Edmund?

Edmund ist ein traditioneller männlicher Vorname, der aus dem angelsächsischen und englischen Raum übernommen wurde. Seine Bedeutung umfasst Begriffe wie "der Schützer des Besitzes", "der Besitzer des Erbes", "der Vorstand des Besitzes", "der wohlhabende Beschützer" sowie "der reichhaltige Hausherr". Der Name leitet sich von der altenglischen Urform Eadmund ab, die sich aus den zwei Elementen ead, was "das Erbgut", "der Besitz" oder "das Vermögen" bedeutet, und mund, was "der Schutz", "der Schützer" oder "der Verteidiger" bedeutet, zusammensetzt. Im Mittelalter erfreute sich der Name großer Beliebtheit, unter anderem durch zwei englische Könige und den heiligen Edmund von Ostanglien. Varianten des Namens sind unter anderem Edmundas (Litauisch), Edmundo, Edmond (Französisch), Edmondo (Italienisch), Eamon (Irisch), Eamonn (Irisch), Ödön (Ungarisch) und Emond. Zudem wird der Name auch als Nachname verwendet. Ein bekannter Träger dieses Namens ist der deutsche Philosoph Edmund Husserl.

Woher kommt der Name Edmund?

Edmund ist ein männlicher Vorname mit altenglischen und angelsächsischen Ursprüngen, der die Bedeutung "der Schützer des Besitzes" trägt. Die Wortzusammensetzung im Altenglischen setzt sich aus ead, was "das Erbgut", "der Besitz" oder "das Vermögen" bedeutet, und mund, was "der Schutz", "der Schützer", "der Beschützer" oder "der Verteidiger" bedeutet, zusammen. Die relevanten Sprachen sind Deutsch und Englisch.

Wie spricht man Edmund aus?

Edmund ist ein zweisilbiger Name mit einer kraftvollen Struktur. In der Aussprache "Ed-mund" [ˈɛdmʊnt] sorgt die Konsonantenverbindung in der Mitte für einen markanten Klang. Der dunklere Vokal in der zweiten Silbe vermittelt Stabilität, während der abschließende Konsonant dem Namen einen klaren Abschluss verleiht. Diese Eigenschaften verleihen Edmund ein traditionsbewusstes und starkes Auftreten – er wirkt würdevoll, ruhig und charakterstark.

Wann hat Edmund Namenstag?

Die Namenstage von Edmund sind der 16. November (zu Ehren von Edmund Rich von Abingdon), der 20. November (zu Ehren von Edmund dem Märtyrer) und der 1. Dezember (zu Ehren von Edmund Campion).

Beliebtheit

In Deutschland ist Edmund ein recht gefragter Vorname. Derzeit belegt er den 1.751. Platz in der Liste der häufigsten männlichen Babynamen. Seine beste Platzierung hatte der Name im Jahr 2012, als er den 816. Platz erreichte. In den letzten zehn Jahren wurde Edmund etwa 140 Mal als Vorname vergeben, was ihm in der Zehn-Jahres-Statistik den 1.951. Platz einbringt. Zwischen 2010 und 2024 liegt er auf Position 1.731.

Spitznamen & Kosenamen

Ebbes / Ed / Eddi / Eddie / Eddy / Ede / Edi / Edik / Edu / Mundi / Mundl

Ähnliche Vornamen

Edmond, Edmont

Bekannte Persönlichkeiten

  • Dr. Edmund Stoiber (Bayerischer Ministerpräsident)
  • Edmund Adam (deutscher Schachspieler)
  • Edmund Aigner (1900−1968), österreichischer Politiker (SPÖ)
  • Edmund Becker (* 1956), deutscher Fußballspieler und -trainer)
  • Edmund Bordeaux Szekely (Gelehrter aus Ungarn)
  • Edmund Bruns (* 1969), deutscher Schachhistoriker)
  • Edmund Burke (Schriftsteller, Staatsphilosoph & Politiker)
  • Edmund Crispin (1921–1978), britischer Krimiautor und Komponist)
  • Edmund Crosby Quiggin (Sprachforscher aus Großbritannien)
  • Edmund Greacen (Künstler aus den USA)
  • Edmund Kara (amerikanischer Künstler)
  • Edmund Kasperski (deutscher Fußballspieler)
  • Edmund Kornfeld (amerikanischer Chemiker)
  • Edmund Macgauran (Bischof)
  • Edmund Morgan (amerikanischer Historiker)
  • Edmund Morison Wimperis (Maler aus England)
  • Edmund Pevensie (Romanfigur aus "Die Chroniken von Narnia" (C.S Lewis)
  • Edmund Sackbauer (Hauptfigur der österreichischen Fernsehserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“)
  • Edmund Schaefer (Maler aus Deutschland)
  • Edmund Smith (englischer Fußballspieler)

Häufige Fragen zum Namen Edmund

Was ist die Herkunft des Namens Edmund?

Edmund hat altenglische und angelsächsische Wurzeln und bedeutet "der Schützer des Besitzes".

Welche Spitznamen gibt es für Edmund?

Zu den gängigen Spitznamen für Edmund gehören Ebbes, Ed, Eddi, Eddie, Eddy, Ede, Edi, Edik, Edu, Mundi und Mundl.

Wie wird der Name Edmund ausgesprochen?

Edmund wird in der Regel als 'Ed-mund' ausgesprochen, wobei die Betonung auf der ersten Silbe liegt.

Gibt es Varianten des Namens Edmund?

Ja, es gibt verschiedene Varianten des Namens, darunter Edmundas (Litauisch), Edmundo (Spanisch), Edmond (Französisch) und Eamon (Irisch).

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