Eitel
Steckbrief
- Name
- Eitel
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 2
Der Vorname Eitel ist ein männlicher Name, der im 13. und 14. Jahrhundert populär wurde.
Was bedeutet der Name Eitel?
Ursprünglich wurde Eitel im 13. und 14. Jahrhundert als eigenständiger Vorname verwendet. Mit der Zeit entwickelte er sich durch die Kombination mit anderen Namen zu einem selbstständigen Namen. Beispielsweise bedeutete "Eitel Friedrich" oder "Eitel Fritz" so viel wie "nur Friedrich" oder "nur Fritz", was andeutet, dass kein Zweitname verwendet wurde. Übertragen bedeutet der Name "der Reine" oder "der Unverfälschte". Die Bedeutung "eingebildet", die mit dem Wort "eitel" assoziiert wird, entstand erst im 18. Jahrhundert und steht in keinem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Namen. Der Name hat seine Wurzeln im althochdeutschen Wort 'ital', das "rein", "unverfälscht", "lediglich", "bloß", "nur", "nichts als", "leer" und "ledig" bedeutet. Ab dem 14. Jahrhundert wurde der Name im Adel häufig in Kombination mit anderen Vornamen verwendet. Bekannte Doppelnamen sind Eitelfritz, Eitelbert und Eitelwolf.
Woher kommt der Name Eitel?
Der Name Eitel hat seine Wurzeln im Althochdeutschen und bedeutet "der Reine". Die Wortzusammensetzung leitet sich von 'ital' ab, was so viel wie rein, unverfälscht, lediglich, bloß, nur, nichts als, leer und ledig bedeutet. Der Name wird in der deutschen Sprache verwendet.
Wie spricht man Eitel aus?
Die Aussprache des Namens Eitel erfolgt zweisilbig als "Ei-tel" [ˈaɪ̯.tl̩]. Der offene Diphthong verleiht dem Namen eine klangliche Helligkeit und Leichtigkeit. Die kompakte Endsilbe rundet den Klang nüchtern ab. Eitel hat eine klare und sachliche Wirkung - hell im Ton und mit einer leicht distanzierten, präzisen Ausstrahlung.
Beliebtheit
In Deutschland zählt Eitel zu den seltenen Vornamen. Im Jahr 2012 belegte er den 3.479. Platz in der Rangliste der häufigsten männlichen Babynamen. Seine beste Platzierung erreichte der Name im Jahr 2011 mit Platz 2.275. Im Zeitraum von 2010 bis 2024 wurde Eitel in Deutschland etwa 20 Mal als Vorname vergeben, was ihn auf den 7.040. Platz bringt. In den letzten zehn Jahren wurde kein einziges Kind mehr so genannt.
Bekannte Persönlichkeiten
- Eitel Cantoni (uruguayischer Rennfahrer)
- Eitel Friedrich von Preußen (Sohn Kaiser Wilhelm II., Generalmajor, Herrmeister des Johanniterordens)
- Eitel Galle (deutscher Fußballer)
- Eitel Klein (Maler aus Deutschland)
- Eitel-Friedrich von Rabenau (Theologe aus Deutschland)
Häufige Fragen zum Namen Eitel
Was ist die Herkunft des Namens Eitel?
Der Name Eitel stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet 'der Reine'.
Welche Bedeutung hat der Name Eitel?
Ursprünglich bedeutete Eitel 'der Unverfälschte' und wurde im 13. und 14. Jahrhundert als eigenständiger Vorname verwendet. Die Assoziation mit 'eingebildet' entstand erst im 18. Jahrhundert.
Wie beliebt ist der Name Eitel?
Eitel ist ein traditioneller Name, der in der heutigen Zeit weniger verbreitet ist, jedoch in bestimmten Regionen oder Familien weiterhin Verwendung findet.