Emil

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Steckbrief

Name
Emil
Geschlecht
Jungenname
Silben
2

Der Name Emil bedeutet "der Eifrige", "der Fleißige", "der Wetteiferer", "der Nachahmer", "der Rivale", "der Konkurrent" oder manchmal auch "zur römischen Familie der Aemilier gehörend", abgeleitet vom lateinischen aemulus für "eifrig", "nacheifernd", "wetteifernd", "begierig", "nachahmen" und "rivalisieren". Sein Ursprung liegt im Namen Emilius, der wiederum vom altrömischen Beinamen bzw.

Was bedeutet der Name Emil?

Der Name Emil bedeutet "der Eifrige", "der Fleißige", "der Wetteiferer", "der Nachahmer", "der Rivale", "der Konkurrent" oder manchmal auch "zur römischen Familie der Aemilier gehörend", abgeleitet vom lateinischen aemulus für "eifrig", "nacheifernd", "wetteifernd", "begierig", "nachahmen" und "rivalisieren". Sein Ursprung liegt im Namen Emilius, der wiederum vom altrömischen Beinamen bzw. Familiennamen Aemilius abstammt. Emil ist eine Variante des französischen Namens Émile, der wiederum auf den römischen Namen Aemilius zurückgeht. Namensgebend für Aemilius waren die "Aemilier", eine bedeutende patrizische Familie im Römischen Reich. Maßgeblich für die Verbreitung des Namens Emil verantwortlich war das 1762 erschienene Buch "Émile oder Über die Erziehung" (franz. "Émile ou De l’éducation") des Franzosen Jean-Jacques Rousseaus. Der Vorname verbreitete sich dadurch von Frankreich nach Deutschland und ganz Europa. Von der Mitte bis zum Ende des 20. Jahrhunderts galt Emil in Deutschland als unmodern und altbacken. Inzwischen hat der Vorname aber wieder stark an Popularität gewonnen. Auch in vielen anderen Ländern ist der Name in dieser oder einer ähnlichen Form sehr beliebt. In Italien und Spanien als Emilio, in Portugal mit der Schreibweise Emílio und in den Niederlanden als Emiel. Name ist zur Zeit durch die Bücher von Astrid Lindgren besonders in Skandinavien wieder sehr populär.

Woher kommt der Name Emil?

Wortherkunft Der Name Emil ist eine Variante des französischen Namens Émile, der wiederum auf den römischen Namen Aemilius zurückgeht. Dieser ist abgeleitet von den "Aemiliern", einer bedeutenden patrizischen Familie im Römischen Reich. Aemilius kommt vom lateinischen Wort "aemulus" für "Nebenbuhler, Rivale" (Substantiv) und "eifrig, nacheifernd, wetteifernd" (Adjektiv). Lateinisch Wortzusammensetzung aemulus (Adjektiv) = eifrig, nacheifernd, wetteifernd, begierig, nachahmen, rivalisieren (Lateinisch) aemulus (Substantiv) = Nebenbuhler, Rivale (Lateinisch) Sprachen Deutsch Französisch Schwedisch Skandinavisch Tschechisch Ungarisch

Wie spricht man Emil aus?

Klang & Aussprache von Emil: Der Name Emil ist zweisilbig und weich fließend. In der deutschen Aussprache meist als "E-mil" [eˈmiːl] gesprochen, liegt die Betonung auf der hellen, langen "i"-Silbe. Das abschließende "l" sorgt für einen sanften Ausklang. Emil wirkt freundlich und klar - zeitlos, harmonisch und präsent.

Wann hat Emil Namenstag?

Der Namenstag von Emil ist der 10. März und 22. Mai.

Beliebtheit

Der männliche Name Emil war in Deutschland bereits im späten 19. Jahrhundert etabliert und bewegte sich überwiegend zwischen Top 20 und Top 40, vereinzelt sogar in den Top 10 wie 1902 mit Rang 9. Auch in den 1910er- bis 1930er-Jahren blieb er konstant in den Top 50 vertreten und gehörte damit zu den regelmäßig vergebenen Vornamen.

Spitznamen & Kosenamen

Dille / Eamil / Eimil / Email / Emem / Emi / Emilia / Emilino / Emilio / Emlii / Emmel / Emmo / Emo / Emolitho / Emu / Emuell / Emül / Emy / Ille / Mil / Milchen / Mile / Mili / Milio / Mille / Millo / Milo / Mimi / Schmil

Ähnliche Vornamen

Emel, Emelie, Emely, Emila, Emilia, Emilie, Emily, Emiel

Bekannte Persönlichkeiten

  • Alf Emil Eik (norwegischer Sänger)
  • Emil (Romanfigur von Astrid Lindgren, in Deutschland "Michel")
  • Emil Adamic (slowenischer Komponist)
  • Emil Adolf von Behring (Bakteriologe, erster Medizin-Nobelpreisträger)
  • Emil Barth (Deutscher Schriftsteller)
  • Emil Bauch (Maler aus Deutschland)
  • Emil Beck (Berühmter Fechttrainer)
  • Emil Berliner (Erfinder d. Schallplatte)
  • Emil Castagnier (Hauptcharackter in Tales of Symphonia 2)
  • Emil Erlenmeyer (Chemiker)
  • Emil Farkas (ungarischer Schriftsteller)
  • Emil Galip Sandalci (Türkischer Journalist)
  • Emil Gött (deutscher Schriftsteller)
  • Emil Hanson (Eishockeyspieler aus Kanada)
  • Emil Hegle Svendsen (Norwegischer Biathlet)
  • Emil Hess (schweizer Schauspieler)
  • Emil Johansson (Eishockeyspieler aus Schweden)
  • Emil Kiess (Maler aus Deutschland)
  • Emil Larsson (Filmregisseur aus Schweden)
  • Emil März (deutscher Fußballer)

Häufige Fragen zum Namen Emil

Was ist die Herkunft des Namens Emil?

Der Name Emil stammt ursprünglich von dem römischen Namen Aemilius ab, der mit der bedeutenden patrizischen Familie der Aemilier im Römischen Reich verbunden ist. Die französische Variante Émile hat ebenfalls zur Verbreitung des Namens beigetragen.

Welche Spitznamen gibt es für Emil?

Für den Namen Emil gibt es zahlreiche liebevolle Spitznamen wie Emi, Emu, Mil oder Schmil. Diese Varianten bieten eine persönliche Note und sind oft eine beliebte Wahl im familiären Umfeld.

Wie wird der Name Emil ausgesprochen?

Der Name Emil wird in der Regel wie 'Eh-meel' ausgesprochen. Die Betonung liegt auf der ersten Silbe, was ihn leicht verständlich und einprägsam macht.

Ist Emil ein moderner oder klassischer Name?

Emil hat eine lange Geschichte und war in Deutschland zeitweise unmodern. In den letzten Jahren hat der Name jedoch an Popularität gewonnen und gilt heute wieder als zeitgemäß und ansprechend.

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