Gösta

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Steckbrief

Name
Gösta
Geschlecht
Jungenname
Silben
2

Der Vorname Gösta, der hauptsächlich für Männer verwendet wird, ist eine schwedische Kurzform des Namens Gustav. Im Plattdeutschen wird Gösta auch als Variante des Mädchennamens Göste betrachtet, weshalb er gelegentlich auch Mädchen gegeben wird.

Was bedeutet der Name Gösta?

Gösta, ein vorwiegend männlicher Name, stammt als schwedische Kurzform von Gustav ab. Im Plattdeutschen wird er zudem als Nebenform des Mädchennamens Göste genutzt. Der Name lässt sich direkt mit "die Stütze der Goten", "der Stab der Goten" oder alternativ als "der Stab Gottes" übersetzen. Seine Wurzeln liegen im Altnordischen und leiten sich von den altnordischen Begriffen gautr, was "der Gote" oder "der von Götaland" bedeutet, und stafr, welches "die Stütze", "der Stock" oder "der Stab" bezeichnet, ab. Unter den zahlreichen Varianten finden sich Namen wie Gustaf, Gustaaf, Gustavus, Gustavo, Gustave, Guustaaf, Gustau, Gustavas, Gustaw, Kustaa, Kyösti, Kustavi, Gustaw, Gusztav und Gosta. Auch die Kurzformen Gustel, Gustl, Gust, Gus und Guus sind verbreitet. Bekanntheit erlangte der Name am Ende des 19. Jahrhunderts durch den Roman "Gösta Berling" von Selma Lagerlöf.

Woher kommt der Name Gösta?

Die Herkunft des Namens Gösta ist altnordisch und altschwedisch, mit Bedeutungen wie "der Stock der Goten" oder "der Stab der Goten". Im Altnordischen setzt sich der Name aus gautr, was "der Gote" oder "der von Götaland" bedeutet, und stafr, was "die Stütze", "der Stock" oder "der Stab" bedeutet, zusammen. Die Sprache, aus der der Name stammt, ist Schwedisch.

Wie spricht man Gösta aus?

Die Aussprache von Gösta: Der Name ist zweisilbig und wird als "Gös-ta" [ˈɡœsta] ausgesprochen. Der gerundete ö-Laut zu Beginn verleiht dem Namen einen hellen, nordisch anmutenden Klang. Die zweite Silbe mit offenem a fügt Wärme und Weite hinzu. Dadurch wirkt Gösta freundlich und ausgewogen - hell im Anfang, offen im Ausklang und angenehm im Rhythmus.

Wann hat Gösta Namenstag?

Der Namenstag für Gösta wird am 10. März gefeiert.

Beliebtheit

In Deutschland ist der Name Gösta relativ selten. Im Jahr 2013 erreichte er in der Liste der häufigsten männlichen Vornamen den 3.619. Platz. Zwischen 2010 und 2024 wurde Gösta in Deutschland weniger als 10 Mal als Vorname vergeben, was ihn auf den 9.082. Platz setzt. In den letzten zehn Jahren wurde kein Kind mehr mit diesem Namen bedacht.

Spitznamen & Kosenamen

Googie

Bekannte Persönlichkeiten

  • Gösta Andersson (Ringer aus Schweden)
  • Gösta Bengtsson (schwedischer Segler)
  • Gösta Berggren (schwedischer Skispringer)
  • Gösta Berling (Romanfigur bei Selma Lagerlöff)
  • Gösta Carlsson (Radrennfahrer aus Schweden)
  • Gösta der Jüngere Ekman (schwedischer Schauspieler)
  • Gösta Ekman (Schauspieler aus Schweden)
  • Gösta Frändfors (Ringer aus Schweden)
  • Gösta Holmer (amerikanischer Leichtathlet)
  • Gösta Johansson (schwedischer Eishockeyspieler)
  • Gösta Kriland (schwedischer Künstler)
  • Gösta Löfgren (schwedischer Fußballspieler)
  • Gösta Lundqvist (schwedischer Geologe)
  • Gösta Mittag-Leffler (Schwedischer Mathematiker)
  • Gösta Nordahl (russicher Fußballspieler)
  • Gösta Olander (schwedischer Filmregisseur)
  • Gösta Rundqvist (schwedischer Musiker)
  • Gösta Sandberg (schwedischer Fußballspieler)
  • Gösta Stahl (schwedischer Fußballer)
  • Gösta Thames (schwedischer Designer)

Häufige Fragen zum Namen Gösta

Welche Herkunft hat der Name Gösta?

Gösta hat seine Wurzeln im Altnordischen und Altschwedischen. Der Name setzt sich aus den Begriffen 'gautr', was 'der Gote' oder 'der von Götaland' bedeutet, und 'stafr', das 'die Stütze', 'der Stock' oder 'der Stab' bedeutet, zusammen.

Was bedeutet der Name Gösta?

Die Bedeutung von Gösta lässt sich als 'die Stütze der Goten' oder 'der Stab der Goten' übersetzen. Alternativ kann er auch als 'der Stab Gottes' interpretiert werden.

Wie beliebt ist der Name Gösta?

Gösta erlangte am Ende des 19. Jahrhunderts an Bekanntheit, insbesondere durch den Roman 'Gösta Berling' von Selma Lagerlöf. Der Name ist vor allem in Schweden verbreitet und hat verschiedene Varianten in unterschiedlichen Sprachen.

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