Hagen

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Steckbrief

Name
Hagen
Geschlecht
Jungenname
Silben
2

Der männliche Vorname Hagen leitet sich vom althochdeutschen Begriff hag ab, der "Umzäunung" oder "umzäunter Platz" bedeutet, sowie von hagan, was für "Einfriedung" oder "kleines Wäldchen" steht. In seiner freien Übersetzung kann man Hagen als "Heger" verstehen, was historisch mit der Rolle eines "Wildhüters" verbunden ist.

Was bedeutet der Name Hagen?

Der Name Hagen stammt aus dem Althochdeutschen, wo hag "Umzäunung, umzäunter Platz" und hagan "Einfriedung, kleines Wäldchen" bedeutet. Er kann auch als "Heger" interpretiert werden, eine alte Bezeichnung für einen Wildhüter. Eine gebräuchlichere Übersetzung ist jedoch "Beschützer". Eine prominente Figur mit diesem Namen ist Hagen von Tronje aus dem Nibelungenlied, der Siegfried tötete und dessen Schatz im Rhein versenkte. Hagen ist außerdem der Name einer Stadt in Nordrhein-Westfalen. In der Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts war der Name in Deutschland relativ populär, wird jedoch heutzutage seltener für Neugeborene gewählt. In Dänemark wird Hagen zudem als Variante des norwegischen Namens Haakon verwendet.

Woher kommt der Name Hagen?

Der Ursprung des Namens Hagen liegt im althochdeutschen Wort "hag", das "Umzäunung, umzäunter Platz" bedeutet, und dem Begriff "hagan", der "Einfriedung, kleines Wäldchen" bezeichnet. Diese Wörter stammen aus dem Altgermanischen. In der deutschen und dänischen Sprache ist der Name verbreitet.

Wie spricht man Hagen aus?

Die Aussprache des Namens Hagen ist klar und besteht aus zwei Silben. Er wird als "Ha-gen" [ˈhaːɡn̩] ausgesprochen, wobei das erste "a" lang und offen ist, was einen weiten Klang vermittelt. Der stimmhafte Mittelkonsonant sorgt für eine gewisse Stabilität, während die Endung kompakt und ruhig klingt. Dadurch vermittelt der Name Hagen ein nordisch-klares und kraftvolles Gefühl - geradlinig, ruhig und präsent.

Wann hat Hagen Namenstag?

Hagen hat keinen speziellen Namenstag, da es keinen Schutzpatron gibt, der mit diesem Vornamen assoziiert wird.

Beliebtheit

In Deutschland zählt Hagen zu den weniger häufigen Vornamen. Der Name belegt derzeit den 1.751. Platz in der Liste der beliebtesten männlichen Babynamen. Seine beste Platzierung war im Jahr 2006, als er den 240. Platz erreichte. In den letzten zehn Jahren wurde Hagen etwa 530 Mal als Vorname vergeben, was ihn auf den 846. Platz in der Zehn-Jahres-Statistik bringt. Von 2010 bis 2024 liegt er auf dem 772. Platz.

Spitznamen & Kosenamen

Gen / Hacki / Haga / Hagay / Hägchen / Hageln / Haghetto / Hagi / Hagon / Hags / Hagün / Higgens

Bekannte Persönlichkeiten

  • Christoph Hagen Dittmann (deutscher Schauspieler)
  • Hagen Biesantz (deutscher Archäologe)
  • Hagen Clement (Kampfsport Weltmeister/ Kendo Renshi)
  • Hagen Fleischer (deutscher Historiker)
  • Hagen Grohe (Sänger/Musiker)
  • Hagen Henning (deutscher Schauspieler)
  • Hagen Keller (Historiker aus Deutschland)
  • Hagen Klein (deutscher Motorrad-Rennfahrer)
  • Hagen Kleinert (deutscher Physiker)
  • Hagen Kuchenbecker (deutscher Fußballspieler)
  • Hagen Liebeheim (deutscher Fußballspieler)
  • Hagen Liebing (Musiker, Ex-Bassist von "Die Ärzte")
  • Hagen Melzer (deutscher Leichtathlet)
  • Hagen Möckel (Schauspieler aus Deutschland)
  • Hagen Mueller-Stahl (deutscher Theaterregisseur)
  • Hagen Oechel (deutscher Theaterschauspieler)
  • Hagen Patscheider (italienischer Skifahrer)
  • Hagen Poetsch (deutscher Schachspieler)
  • Hagen Reeck (Fußballer aus Deutschland)
  • Hagen Rether (Kabaretist)

Häufige Fragen zum Namen Hagen

Was bedeutet der Name Hagen?

Der Name Hagen stammt aus dem Althochdeutschen und wird oft als 'Beschützer' interpretiert. Ursprünglich bezieht er sich auf 'Umzäunung' oder 'kleines Wäldchen'.

Woher kommt der Name Hagen?

Der Ursprung des Namens liegt im althochdeutschen Wort 'hag', das 'Umzäunung' bedeutet, und 'hagan', was 'Einfriedung' bezeichnet. Der Name ist sowohl in der deutschen als auch in der dänischen Sprache verbreitet.

Wie beliebt ist der Name Hagen?

In Deutschland war der Name Hagen besonders in der Mitte bis zum Ende des 20. Jahrhunderts populär, wird jedoch heutzutage seltener an Neugeborene vergeben.

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