Jobin
Steckbrief
- Name
- Jobin
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 2
Jobin wird als neuhebräische Form des Namens Job angesehen, der wiederum eine Variante des biblischen Hiob darstellt. Der Name trägt die Bedeutungen "der Verfolgte" und "der Gehasste", abgeleitet von dem althebräischen Begriff ʾiyyōḇ (אִיּוֹב), der für "verfolgt" oder "gehasst" steht.
Was bedeutet der Name Jobin?
Jobin wird als neuhebräische Variante des Namens Job betrachtet, der auch eine Form des biblischen Hiob ist. Übersetzt bedeutet der Name "der Verfolgte" und "der Gehasste", was auf das althebräische Wort ʾiyyōḇ (אִיּוֹב) zurückgeht. Eine religiöse Auslegung könnte auch "Wo ist der (göttliche) Vater?" oder "Wo ist der Vater?" lauten, wobei sich dies aus den althebräischen Bestandteilen ei (אֵי) für "wo" und ʾôb (אב) für "der Vater" ableitet. Hiob ist die zentrale Figur im Buch Hiob des Alten Testaments und der hebräischen Bibel, wo er als ein frommer und von Gott geprüfter Mann beschrieben wird, der in seinem Glauben standhaft bleibt. Im Islam wird er als Prophet verehrt. Umgangssprachlich werden negative Nachrichten oft als Hiobsbotschaft bezeichnet. Weitere Varianten des Namens sind Iob, Ijob, Joby, Joben, Giobbe, Ayoub, Ayyub und Eyüp.
Woher kommt der Name Jobin?
Die Wortherkunft von Jobin ist akkadischer und althebräischer Natur und bedeutet "Wo ist der Vater?". Im Akkadischen und Althebräischen setzt sich der Name aus den Elementen ʾiyyōḇ (אִיּוֹב) = verfolgt, gehasst (Althebräisch) zusammen, oder wird gebildet aus den Teilen: ei (אֵי) = wo (Althebräisch) und ʾôb (אב) = der Vater (Althebräisch). Die Sprache ist Hebräisch.
Wie spricht man Jobin aus?
In Bezug auf Klang und Aussprache ist Jobin ein klar strukturiertes, zweisilbiges Wort. Im Deutschen wird er meist als "Jo-bin" [ˈjoːbɪn] ausgesprochen. Der Name beginnt mit einem runden, gedehnten "Jo", das Offenheit vermittelt. Das stimmhafte "b" verbindet sanft mit der zweiten Silbe. Die Endsilbe "-bin" hat einen nasalen Abschluss, der zu einem ruhigen Ausklang führt. Dadurch wirkt Jobin modern, freundlich und ausgewogen – weich im Anfang und klar im Nachhall.
Wann hat Jobin Namenstag?
Der Namenstag von Jobin wird am 9. und 10. Mai gefeiert.
Beliebtheit
In Deutschland ist Jobin ein gängiger Vorname und belegt zurzeit den 4.024. Platz in der Rangliste der häufigsten männlichen Vornamen. In den letzten zehn Jahren wurde Jobin weniger als 10 Mal als Vorname verwendet, was ihn in der Zehn-Jahres-Statistik auf den 6.739. Platz bringt. Im Zeitraum von 2010 bis 2024 belegt er den 8.037. Platz. Zur weltweiten Beliebtheit und Häufigkeit von Jobin gibt es aktuelle Platzierungen in den Vornamencharts verschiedener Länder.
Häufige Fragen zum Namen Jobin
Was ist die Herkunft des Namens Jobin?
Die Herkunft des Namens Jobin ist akkadischer und althebräischer Natur. Der Name setzt sich aus den Elementen ʾiyyōḇ (אִיּוֹב), was 'verfolgt' oder 'gehasst' bedeutet, und den Teilen ei (אֵי) für 'wo' und ʾôb (אב) für 'der Vater' zusammen.
Welche Bedeutung hat der Name Jobin?
Jobin wird als neuhebräische Variante des Namens Job betrachtet, der 'der Verfolgte' oder 'der Gehasste' bedeutet. Eine religiöse Auslegung könnte auch 'Wo ist der (göttliche) Vater?' lauten.
Wie beliebt ist der Name Jobin?
Der Name Jobin ist eher selten und in vielen Ländern nicht weit verbreitet, hat jedoch eine tiefgründige biblische Bedeutung, die ihn für viele Eltern, die einen spirituellen oder traditionellen Namen suchen, interessant macht.