Marie
Steckbrief
- Name
- Marie
- Geschlecht
- Mädchenname
- Silben
- 2
Der Mädchenname Marie ist die französische Form von Maria. Herkunft und Bedeutung des biblischen Namens Marie bzw.
Was bedeutet der Name Marie?
Der Mädchenname Marie ist die französische Form von Maria. Herkunft und Bedeutung des biblischen Namens Marie bzw. Maria sind unter Namensforschern bis heute umstritten. Fünf mögliche Namensbedeutungen werden Marie zugeschrieben: "Die Wohlgenährte" Die Wurzeln des Namens Marie/Maria könnten im althebräischen Wortstamm mra (מרא) für "mästen" liegen, aus dem sich die Bedeutung "die Wohlgenährte" ableiten ließe, was früher durchaus als Kompliment zu verstehen war. Als wahrscheinlicher gilt allerdings, dass sich Marie/Maria aus dem hebräischen Vornamen Mirjam bzw. dessen aramäischer Form Maryam entwickelte. Aus Maryam entstand zunächst der griechische Name Mariam, woraus schließlich die lateinische Form Maria und deren Nebenform Marie entsprang. "Die Geliebte" Mirjam war im Alten Testament der Name einer Prophetin und Schwester von Mose, die im alten Ägypten aufwuchs. Namensforscher vermuten daher, dass der Name mit dem ägyptischen mry für "geliebt" in Zusammenhang steht. Demnach hätte Marie die Bedeutung "die Geliebte". "Die Meeresmyrrhe" oder "der Meerestropfen" Lange Zeit hielt man es für gesichert, dass Mirjam/Maria und somit auch Marie eine althebräische Herkunft haben. Der Ursprungsname Mirjam könnte danach eine Kombination aus dem althebräischen mir für "bitter" und jam für "Meer" sein und so viel wie "die Meeresmyrrhe" oder "der Meerestropfen" bedeuten. "Die Widerspenstige" oder "die Ungezähmte" Namensgebend könnten auch das althebräischen Wort mry gewesen sein, das "widerspenstig" bedeutet. Marie würde danach mit "die Widerspenstige" oder "die Ungezähmte" übersetzt werden können. "Die (von Gott) Geschenkte" Zu guter Letzt kann Marie auch die schöne Bedeutung "die (von Gott) Geschenkte" tragen, wenn man davon ausgeht, dass der Ursprungsname Mirjam/Maryam seine Wurzeln im althebräischen rym für "schenken" hat. Ursprünglich galt Marie als typisch französicher Mädchenname, der sich dort bereits im Mittelalter weit verbreitete. Heute zählt Marie auch in Deutschland zu den beliebtesten und am weitesten verbreiteten weiblichen Vornamen. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Name in Deutschland gerne an Mädchen vergeben, kam dann aber gegen Mitte des 20. Jahrhunderts aus der Mode. Spätestens ab der Jahrtausendwende feierte der Name Marie aber ein Comeback und zählt heute zu den top Babynamen jedes neuen Geburtsjahrgangs. Wie übrigens auch der Name Mia, der eine Kurzform von Maria darstellt. Im deutschsprachigen Raum wird Marie auch besonders gerne als Zweitname oder Teil eines Doppelnamens vergeben. Weitere Nebenformen von Marie bzw. Maria sind Englisch Marilyn, Mary und Mariah Italienisch Mariella, Marietta, Marina, Marisa und Milva Französisch Marion Dänisch Maren Finnisch Mirja Irisch Maire Polnisch Maryla Russisch Maika und Mascha Slawisch Manja und Maja
Woher kommt der Name Marie?
Wortherkunft Marie ist ein weiblicher Vorname althebräischer und altägyptischer Herkunft mit Bedeutungen wie "die Ungezähmte" oder "die (von Gott) Geschenkte" und anderen mehr. Altägyptisch Altaramäisch Althebräisch Biblisch Wortzusammensetzung mry = geliebt (Ägyptisch) oder mir = bitter (Althebräisch) und jam = Meer (Althebräisch) oder mry = widerspenstig (Althebräisch) oder rym = schenken (Althebräisch) oder mra = mästen (Althebräisch) Sprachen Deutsch Französisch Tschechisch
Wie spricht man Marie aus?
Klang & Aussprache von Marie: Der Name Marie ist zwei- bis dreisilbig und weich moduliert. In der deutschen Aussprache meist als "Ma-rie" [maˈʁiː] gesprochen, trägt die zweite Silbe mit langem "i" die klangliche Helligkeit. Die schlichte Lautstruktur verleiht dem Namen Klarheit. Marie wirkt klassisch und fein - harmonisch, ruhig und präsent.
Wann hat Marie Namenstag?
Marie feiert Namenstag am 1. Januar, 11. Februar, 13. Mai, 2. Juli, 31. Mai, 16. Juli, 5. August, 15. August, 22. August, 8. September, 12. September, 15. September, 7. Oktober, 21. November und 8. Dezember.
Beliebtheit
Der Mädchenname Marie gehörte bereits seit dem späten 19. Jahrhundert zu den beliebtesten Vornamen in Deutschland und erreichte mehrfach die Top 10, teilweise sogar Top 3 Platzierungen. Zwischen 1885 und den frühen 1910er-Jahren war er konstant in der Top 20 vertreten und zählte damit zu den am häufigsten vergebenen Vornamen seiner Zeit. Auch in den 1920er- bis 1950er-Jahren blieb der Name sehr beliebt und bewegte sich überwiegend in den Top 50, häufig sogar in den Top 30.
Spitznamen & Kosenamen
Ari / Bloody Mary / Goldmarie / Ma / Maarieyes / Mai / Maja / Malle / Mandarine / Marchen / Marchy / Mare / Mareielle / Marichen / Maridi / Marieaaa / Mariechen / Mariedl / Mariele / Marielein / Marielie / Mariella / Marielo / Marielutschi / Marienkaefer / Mariette / Mariezou / Marihihi / Marihoana / Marili / Marille / Marioana / Maripple / Mariros / Maritschgie / Marly / Maroe / Marre / Married / Marry / Marry-Jane / Mary / Mary Christmas / Mary Poppins / Maryle / Marylie / Marylin / Maryluu / Matschl / Mavie / Meri / Merieda / Mia / Mie / Miechen / Mienchen / Mierchen / Mimi / Mimimimi / Mini / Mircocs / Mirks / Möri / ReeRee / Richen / Rie / Riechen / Riechie / Riechielein / Riri / Risu / Tanzmariechen
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Häufige Fragen zum Namen Marie
Was ist die Herkunft des Namens Marie?
Marie ist die französische Form des biblischen Namens Maria. Ihre Wurzeln liegen im althebräischen und altägyptischen Sprachraum, was zu verschiedenen Bedeutungen führt.
Welche Spitznamen gibt es für Marie?
Marie bietet eine Vielzahl von liebevollen Spitznamen, darunter Ari, Maja, Mimi und Goldmarie. Diese können je nach Vorliebe und Persönlichkeit angepasst werden.
Ist Marie ein typischer Mädchenname?
Ja, Marie ist ein traditioneller Mädchenname, der in Deutschland und vielen anderen Ländern sehr beliebt ist. Er wird oft als Erst- oder Zweitname vergeben.
Wie wird der Name Marie ausgesprochen?
Der Name Marie wird in der Regel als 'ma-REE' ausgesprochen, wobei die Betonung auf der zweiten Silbe liegt. Die Schreibweise ist im deutschsprachigen Raum weit verbreitet.