Pero
Steckbrief
- Name
- Pero
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 2
Pero ist eine Koseform des Namens Peter, die sowohl im südslawischen als auch im portugiesischen Sprachraum gebräuchlich ist. Die Bedeutung des Namens ist "der Fels".
Was bedeutet der Name Pero?
Der Vorname Pero ist eine Koseform von Peter und Petar und wird vor allem in südslawischen Ländern sowie in Portugal verwendet. Die portugiesische Variante war einst Pêro, wurde jedoch seit dem "Orthographie-Übereinkommen Portugiesisch 1990" auf Pero vereinfacht. Internationale Varianten des Namens Peter sind unter anderem Pierre (Französisch), Pietro und Piero (Italienisch), Pedro (Spanisch, Portugiesisch), Pieter und Piet (Niederländisch), Per, Peer und Pär (Skandinavisch), Petar (Südslawisch), Petr (Tschechisch), Piotr (Polnisch), Pjotr (Russisch) und Petro (Ukrainisch).
Woher kommt der Name Pero?
Der Name Pero hat seinen Ursprung in dem lateinischen und biblischen Namen Petrus, der seinerseits aus dem altgriechischen Begriff pétros stammt, was "Felsblock, Stein" bedeutet. Die altgriechische Wortzusammensetzung petros bezieht sich somit auf das Element 'Fels' oder 'Stein'. Die Verwendung des Namens erstreckt sich über zahlreiche Sprachen, darunter Bulgarisch, Kroatisch, Mazedonisch, Portugiesisch, Serbisch, Slawisch, Slowenisch und Südslawisch.
Wie spricht man Pero aus?
Die Aussprache von Pero ist sanft und zweisilbig. Der Name wird als "Pe-ro" [ˈpeːʁo] ausgesprochen, wobei ein heller Beginn auf einen offenen, runden Ausklang trifft. Der Rhythmus des Namens bleibt gleichmäßig und harmonisch. Ein gerolltes oder gehauchtes "r" verleiht dem Namen zusätzliche Resonanz. Pero hat eine freundliche und kultivierte Ausstrahlung – schlicht, offen und mit einer warmen, südeuropäischen Klangfarbe versehen.
Wann hat Pero Namenstag?
Der wichtigste Namenstag für Pero wird am 29. Juni gefeiert, dem Festtag des Apostels Petrus.
Beliebtheit
In Deutschland zählt Pero zu den selteneren Vornamen. Aktuell belegt er den 5.840. Platz in der Rangliste der häufigsten männlichen Vornamen. Seine beste Platzierung erreichte der Name im Jahr 2015, als er auf den 1.768. Platz kam. In den letzten zehn Jahren erhielt Pero etwa 40 Mal den Status eines Vornamens, was ihn in der Zehn-Jahres-Statistik auf den 4.092. Platz bringt. Im Zeitraum von 2010 bis 2024 liegt er auf Rang 4.425.
Spitznamen & Kosenamen
Pepe / Per / Perce / Perco / Perdika / Perica
Bekannte Persönlichkeiten
- Pero Alexander (Schauspieler aus Deutschland)
- Pero Angeleski (mazedonischer Fußballspieler)
- Pero Antic (mazedonischer Basketballer)
- Pero Blasevski (mazedonischer Basketballer)
- Pero Budmani (Sprachforscher aus den USA)
- Pêro da Covilhã (14501530), portugiesischer Diplomat und Forscher)
- Pero Diaz de Toledo (Schriftsteller aus Spanien)
- Pero Ferrus (spanischer Dichter)
- Pero Kvrgic (Kroatischer Schauspieler)
- Pero Lopez de Ayala (spanischer Historiker)
- Pero Micic (Schriftsteller aus Deutschland)
- Pero Miletic (Fußballer aus Kroatien)
- Pero Pejic (Fußballspieler aus Kroatien)
- Pero Radicic (Schauspieler aus Amerika)
- Pero Simic (Historiker aus Bosnien und Herzegowina)
- Pero Skoric (jugoslawischer Fußballspieler)
- Pero Stojkic (jugoslawischer Fußballer)
- Pero Sudar (* 1951), Weihbischof in Bosnien-Herzegowina)
- Pero Tadic (Boxer aus Bosnien und Herzegowina)
- Pero Tafur (etwa 14101484), spanischer Reiseberichterstatter)
Häufige Fragen zum Namen Pero
Was ist die Bedeutung des Namens Pero?
Der Vorname Pero ist eine Koseform von Peter und Petar und wird vor allem in südslawischen Ländern sowie in Portugal verwendet. Die portugiesische Variante Pêro wurde durch das Orthographie-Übereinkommen von 1990 zu Pero vereinfacht.
Woher stammt der Name Pero?
Der Name Pero hat seinen Ursprung im lateinischen und biblischen Namen Petrus, der aus dem altgriechischen Wort pétros kommt, was 'Felsblock' oder 'Stein' bedeutet. Er wird in vielen Sprachen verwendet, darunter Bulgarisch, Kroatisch, Serbisch und Slowenisch.
Wie beliebt ist der Name Pero?
Die Beliebtheit des Namens Pero variiert stark je nach Region. In südslawischen Ländern und Portugal ist er bekannter, während er in anderen Ländern weniger verbreitet ist.