- Vornamen von A bis Z
- ›
- Jungennamen
- ›
- Radoslav
Radoslav
Steckbrief
- Name
- Radoslav
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 3
Radoslav (Радослав) ist ein männlicher Vorname, der vor allem im slawischen Raum verbreitet ist. In deutscher Übersetzung bedeutet er so viel wie "der glückliche Ehrenvolle", "der frohe Ruhmreiche" oder auch "der fröhliche Slawe".
Was bedeutet der Name Radoslav?
Der Name Radoslav (Радослав) hat slawische Wurzeln und setzt sich aus den altslawischen Elementen rad (рад), was "wohlgesinnt", "glücklich", "froh" oder "stolz" bedeutet, und sláva (сла́ва), was "Ruhm", "Ehre" oder "Ansehen" bedeutet, zusammen. Berühmt wurde der Name durch den serbischen König Stefan Radoslav, der im 13. Jahrhundert regierte. Es existieren auch Varianten wie Radoslaw und Radaslau sowie weibliche Formen wie Radoslava und Radoslawa.
Woher kommt der Name Radoslav?
Der Ursprung des Namens Radoslav liegt im Altslawischen und bedeutet "der glückliche Ehrenvolle". Die Wortbestandteile setzen sich aus rad (рад) für "wohlgesinnt", "glücklich", "fröhlich", "froh", "stolz" oder "willig" und sláva (сла́ва) für "Ruhm", "Ehre", "Ansehen" oder "Slawe" zusammen. Der Name wird in verschiedenen slawischen Sprachen verwendet, darunter Bulgarisch, Kroatisch, Mazedonisch, Serbisch, Slowakisch und Tschechisch.
Wie spricht man Radoslav aus?
Die Aussprache von Radoslav ist dreisilbig und kraftvoll. In der deutschen Phonetik wird der Name meist als "Ra-do-slaw" [ˈʁaːdɔslav] ausgesprochen, wobei der erste Teil mit einem offenen A-Laut beginnt, der Präsenz vermittelt. Die mittlere Silbe mit einem dunklen O verleiht dem Klang Tiefe, während die Endung "-slav" fest und traditionsreich klingt. So wirkt Radoslav würdevoll und markant, mit einer starken osteuropäischen Prägung.
Wann hat Radoslav Namenstag?
Die Namenstage von Radoslav werden am 5. Januar, 6. März, 6. Mai und 7. Juni gefeiert.
Beliebtheit
In Deutschland hat Radoslav eine beachtliche Beliebtheit. Aktuell steht der Name auf dem 1.506. Platz in der Liste der häufigsten männlichen Vornamen. Seine beste Platzierung erreichte er im Jahr 2017 mit Rang 1.495. In den letzten zehn Jahren wurde Radoslav etwa 140 Mal als Vorname gewählt, was ihm in der Zehn-Jahres-Statistik den 1.963. Platz einbringt. Zwischen 2010 und 2024 belegt er den 2.303. Platz.
Spitznamen & Kosenamen
Rade / Radi / Radko / Rado / Raduz / Rady
Bekannte Persönlichkeiten
- Radoslav Bachev (Fußballer aus Bulgarien)
- Radoslav Brzobohaty (tschechischer Schauspieler)
- Radoslav Bulic (Fußballer aus Jugoslawien)
- Radoslav Dimitrov (bulgarischer Fußballspieler)
- Radoslav Gondol (schwedischer Fußballspieler)
- Radoslav Katicic (kroatischer Historiker)
- Radoslav Komitov (bulgarischer Fußballspieler)
- Radoslav Kovac (Fußballspieler aus Tschechien)
- Radoslav Kunzo (slowakischer Fußballer)
- Radoslav Kvapil (Pianist aus Tschechien)
- Radoslav Latal (tschechischer Fußballspieler)
- Radoslav Lopasic (Historiker aus Kroatien)
- Radoslav Lukaev (Tennisspieler aus Bulgarien)
- Radoslav Milenkovic (serbischer Schauspieler)
- Radoslav Momirski (jugoslawischer Fußballtrainer)
- Radoslav Nesterovic (Basketballspieler aus Slowenien)
- Radoslav Rancik (slowakischer Basketballspieler)
- Radoslav Rangelov (bulgarischer Fußballer)
- Radoslav Rashkov (Fußballspieler aus Bulgarien)
- Radoslav Samardzic (jugoslawischer Fußballer)
Häufige Fragen zum Namen Radoslav
Woher stammt der Name Radoslav?
Radoslav hat slawische Wurzeln und ist in verschiedenen slawischen Sprachen verbreitet, darunter Bulgarisch, Kroatisch, Mazedonisch, Serbisch, Slowakisch und Tschechisch.
Was bedeutet der Name Radoslav?
Der Name setzt sich aus den Elementen rad, was 'wohlgesinnt', 'glücklich' oder 'stolz' bedeutet, und sláva, was 'Ruhm' oder 'Ehre' bedeutet, zusammen. Insgesamt kann Radoslav als 'der glückliche Ehrenvolle' interpretiert werden.
Wie beliebt ist der Name Radoslav?
Die Beliebtheit von Radoslav variiert je nach Region und Zeit, ist jedoch in vielen slawischen Ländern traditionell gut etabliert und wird häufig vergeben.