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Reimar
Steckbrief
- Name
- Reimar
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 2
Reimar ist ein männlicher Vorname, der seinen Ursprung in der althochdeutschen Sprache hat. Er stellt eine Variante des Namens Reinmar dar und trägt die Bedeutung "der angesehene Berater" sowie "der berühmte Ratgebende".
Was bedeutet der Name Reimar?
Der Name Reimar, der Jungen vorbehalten ist, hat seine Wurzeln im Althochdeutschen. Er leitet sich von Reinmar ab und bedeutet wörtlich "der angesehene Berater" und "der berühmte Ratgebende". Die Herkunft des Namens lässt sich auf die althochdeutschen Begriffe ragin, was so viel wie "der Rat", "der Beschluss" oder "der Berater" bedeutet, und mari, was "berühmt", "angesehen" oder "bekannt" heißt, zurückführen. Im Mittelalter erfreute sich der Name großer Beliebtheit, insbesondere durch die Verehrung des Heiligen Ramirus, der im 6. Jahrhundert lebte. Frühe Formen des Namens sind Ragnomar, Raginmar, Ragnimir, Raginmir und Reginmar. Es existieren auch verschiedene Varianten wie Raimar, Raimer, Reimer, Remmer sowie die latinisierten Formen Ramirus und Ramiro (im Spanischen und Portugiesischen).
Woher kommt der Name Reimar?
Der Name Reimar hat althochdeutsche Wurzeln und bedeutet "der berühmte Ratgebende" oder "der angesehene Berater". Die Wortbestandteile setzen sich aus ragin, was "der Rat", "der Beschluss" oder "der Berater" bedeutet, und mari, was "berühmt", "angesehen" oder "bekannt" heißt, zusammen. Die Sprache ist Deutsch.
Wie spricht man Reimar aus?
Die Aussprache von Reimar ist klar und ausgewogen. Der Name wird als "Rei-mar" [ˈʁaɪ̯maʁ] ausgesprochen, wobei der helle Diphthong in der ersten Silbe mit der offenen, tragenden zweiten Silbe harmoniert. Das abschließende "r" verleiht dem Namen eine gewisse Tiefe. Ohne einen harten Verschlusslaut klingt der Name weich, jedoch bestimmt. Reimar strahlt eine traditionelle Ruhe aus und besticht durch eine klare Struktur sowie eine gefestigte Präsenz.
Wann hat Reimar Namenstag?
Der Namenstag für Reimar wird am 11. März gefeiert.
Beliebtheit
In Deutschland ist Reimar ein eher seltener Vorname. Laut der Rangliste der häufigsten männlichen Babynamen belegte er im Jahr 2014 den 3.829. Platz. Seine beste Platzierung erreichte der Name im Jahr 2009, als er auf Platz 1.979 einstieg. Von 2010 bis 2024 wurde Reimar in Deutschland weniger als 10 Mal als Vorname vergeben, was ihn auf den 7.742. Platz bringt. In den letzten zehn Jahren wurde kein Kind mehr so benannt.
Spitznamen & Kosenamen
Reimarle / Reimi
Bekannte Persönlichkeiten
- Reimar Dahlgrün (deutscher Pianist)
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- Reimar Horten (*1915), deutscher Luftfahrtpionier)
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- Reimar Kock (Theologe aus den USA)
- Reimar Kuntze (*1902), deutscher Kameramann)
- Reimar Lenz (deutscher Schriftsteller)
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- Reimar Müller (* 1932), deutscher Althistoriker)
- Reimar Oltmanns (* 1949), deutscher Journalist und Buchautor)
- Reimar Riefling (Musiker aus Norwegen)
- Reimar Schefold (* 1938), schweizer Anthropologe)
- Reimar von Alvensleben (* 1940), deutscher Agrarwissenschaftler)
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Häufige Fragen zum Namen Reimar
Welche Bedeutung hat der Name Reimar?
Der Name Reimar bedeutet 'der angesehene Berater' oder 'der berühmte Ratgebende'.
Woher stammt der Name Reimar?
Reimar hat althochdeutsche Wurzeln und setzt sich aus den Begriffen 'ragin' (Rat, Beschluss) und 'mari' (berühmt, angesehen) zusammen.
Wie beliebt ist der Name Reimar?
Im Mittelalter war der Name Reimar sehr populär, besonders durch die Verehrung des Heiligen Ramirus. Heute ist er seltener, aber immer noch geschätzt.