- Vornamen von A bis Z
- ›
- Jungennamen
- ›
- Reimund
Reimund
Steckbrief
- Name
- Reimund
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 2
Reimund ist ein traditioneller deutscher Vorname, der als Variante von Raimund gilt. Er lässt sich mit "der ratgebende Beschützer", "der ratgebende Vormund" oder "der Ratgeber und Beschützer" übersetzen. Der Ursprung des Namens reicht bis ins Althochdeutsche zurück, wo er von den Begriffen ragin für "der Rat" oder "der Beschluss" und munt für "der Schutz", "der Verteidiger" oder "der Beschützer" abgeleitet ist.
Was bedeutet der Name Reimund?
Reimund ist ein traditioneller deutscher Vorname, der als Nebenform von Raimund angesehen wird und die Bedeutungen "der ratgebende Beschützer", "der ratgebende Vormund" sowie "der Ratgeber und Beschützer" umfasst. Seine Ursprünge liegen im Althochdeutschen und stammen von den Wörtern ragin, was "der Rat" oder "der Beschluss" bedeutet, sowie munt, was "der Schutz", "der Verteidiger" oder "der Beschützer" heißt. Zu den weiteren Varianten zählen Raginmund, Raymond (Englisch und Französisch), Raymund (Englisch), Ray (Englisch), Reinmund, Raimond (Estnisch und Niederländisch), Raimondo (Italienisch), Ramon (Spanisch), Raimundo (Portugiesisch und Spanisch), Raymundo (Portugiesisch und Spanisch), Reimond, Ramont (Schwedisch), Raimundus (Lateinisch), Raymundus (Lateinisch), Rajmund (Polnisch), Ramund (Dänisch) und Raimonds (Lettisch). Kurzformen sind unter anderem Erramun (Baskisch), Raimon (Katalanisch), Raimo, Reima (Finnisch), Reimo, Rajmund (Ungarisch), Réamann, Redmond, Redmund (Irisch), Remao, Mao (Limburgisch), Raimondas (Litauisch), Raimundas, Rimundas, Rajmund (Slowenisch), Moncho (Spanisch) und Raivo. Friesische Varianten sind Reemt, Remmt und Rehmet.
Woher kommt der Name Reimund?
Reimund ist ein männlicher Vorname, der aus dem Althochdeutschen stammt und Bedeutungen wie "der Ratgeber und Beschützer" oder "der ratgebende Beschützer" hat. Die Wortherkunft setzt sich aus ragin, was "der Rat" oder "der Beschluss" im Althochdeutschen bedeutet, und munt, was "der Schutz", "der Verteidiger" oder "der Beschützer" bezeichnet, zusammen. Auch die germanischen Begriffe ragina, welches "der Rat", "der Beschluss" (der Götter) oder "das Schicksal" bedeutet, sowie mundo für "Schutz" fließen in die Herkunft ein.
Wie spricht man Reimund aus?
Die Aussprache von Reimund ist zweisilbig und kraftvoll. Er wird als "Rei-mund" [ˈʁaɪ̯mʊnt] ausgesprochen, wobei die dunkle zweite Silbe mit kurzem "u" dem Klang eine gewisse Erdung und Fülle verleiht. Der Abschluss mit "-d" sorgt für Klarheit und Festigkeit. Reimund vermittelt ein Gefühl von Tradition und Stabilität – ein Name, der durch klare Konturen, harmonische Klangbalance und ruhige Autorität besticht.
Wann hat Reimund Namenstag?
Der Namenstag von Reimund wird am 7. Januar und am 31. August gefeiert.
Beliebtheit
Reimund ist in Deutschland ein relativ verbreiteter Vorname. Im Jahr 2016 nahm er in der Liste der häufigsten männlichen Vornamen den 2.920. Platz ein. Die beste Platzierung erreichte der Name im Jahr 2005 mit Rang 827. In den letzten zehn Jahren wurde Reimund weniger als 10 Mal als Vorname vergeben, was ihn in der Zehn-Jahres-Statistik auf den 6.739. Platz bringt. Für den Zeitraum von 2010 bis 2024 belegt er den Platz 6.182.
Spitznamen & Kosenamen
Mæulcheyn / Munni / Ray / Rayle / Reimi / Remmy
Ähnliche Vornamen
Reimunde, Raimund, Raymond
Bekannte Persönlichkeiten
- Reimund Dietzen (deutscher Radrennfahrer)
- Reimund Korupp (deutscher Cellospieler)
- Reimund Linkert (deutscher Fußballer)
- Reimund Mimuß (Fußballspieler aus Deutschland)
- Reimund Stadler (deutscher Chemiker)
Häufige Fragen zum Namen Reimund
Was ist die Herkunft des Vornamens Reimund?
Reimund hat seine Wurzeln im Althochdeutschen und setzt sich aus den Wörtern 'ragin' für 'Rat' und 'munt' für 'Schutz' zusammen. Er bedeutet somit 'der ratgebende Beschützer'.
Welche Bedeutung hat der Name Reimund?
Der Name Reimund bedeutet 'der Ratgeber und Beschützer' oder 'der ratgebende Beschützer'.
Wie beliebt ist der Vorname Reimund?
Reimund ist ein traditioneller Name, der in Deutschland weniger verbreitet ist, jedoch in bestimmten Regionen und unter bestimmten Generationen immer noch geschätzt wird.