- Vornamen von A bis Z
- ›
- Jungennamen
- ›
- Siegbert
Siegbert
Steckbrief
- Name
- Siegbert
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 2
Siegbert ist ein männlicher Vorname, der seinen Ursprung im althochdeutschen Sprachraum hat. Die Bedeutung des Namens lässt sich als "der strahlende Sieger", "der glänzende Sieger" oder "der, der durch seinen Sieg berühmt ist" interpretieren. Außerdem gilt Siegbert als eine Variante von Siebert.
Was bedeutet der Name Siegbert?
Der Vorname Siegbert stammt aus dem althochdeutschen und wird übersetzt mit "der strahlende Sieger", "der glänzende Sieger" oder "der, durch Sieg berühmt ist". Er ist auch eine Ableitung von Siebert. Der Name setzt sich aus den althochdeutschen Elementen sigu, was "der Sieg" bedeutet, und beraht, was "strahlend", "glänzend" oder "berühmt" heißt, zusammen. Im Mittelalter wurde dieser Name häufig an Herrscher und Adelige vergeben. So trugen viele französische Könige diesen Namen. Zu den bekannten Trägern zählt Sigeberht von East Anglia, ein Heiliger und König, der als erster englischer König eine christliche Taufe und Erziehung erhielt, bevor er abdankte, um in ein Kloster zu treten. Ein weiterer prominenter Name ist Sigobert der Lahme, ein König der Franken in der Region Köln und Zülpich. Der Vorname gewann im 6. Jahrhundert durch den Merowingerkönig Sigibert I. an Verbreitung, der mit der westgotischen Prinzessin Brunhilde verheiratet war und später durch eine Intrige ermordet wurde. Weitere Varianten sind Siegbrecht, Sigbert, Sigsibert, Sigibert, Sigisbert, Sigebert, Sigeberht, Sigobert und Sibert. Weibliche Formen des Namens sind Siegberta und Siegberte.
Woher kommt der Name Siegbert?
Der Vorname Siegbert hat seine Wurzeln in der althochdeutschen Sprache. Er setzt sich aus den Wörtern sigu, was "der Sieg" bedeutet, und beraht, was "strahlend", "glänzend" oder "berühmt" heißt, zusammen. Die althochdeutsche Zusammensetzung ist: sigu = der Sieg und beraht = strahlend, glänzend, berühmt.
Wie spricht man Siegbert aus?
Siegbert ist ein zweisilbiger Name mit einem ausgewogenen Klang. Die Aussprache erfolgt als "Sieg-bert" [ˈziːɡbɛʁt]. Die zweite Silbe mit dem klaren "e" verleiht dem insgesamt kräftigen Klang eine Aufhellung. Der Abschluss auf "-t" sorgt für Prägnanz und Entschlossenheit. Siegbert vermittelt einen Eindruck von Tradition und Würde – ein Name mit klarer Struktur, markanter Mitte und ruhiger Autorität.
Wann hat Siegbert Namenstag?
Der Namenstag für Siegbert wird am 1. Februar gefeiert.
Beliebtheit
In Deutschland zählt Siegbert zu den seltenen Vornamen. Im Jahr 2013 rangierte er auf Platz 3.619 der häufigsten männlichen Babynamen. Seine beste Platzierung erreichte er im Jahr 2012 mit Platz 3.479. Zwischen 2010 und 2024 wurde Siegbert in Deutschland weniger als 10 Mal als Vorname vergeben, was ihn auf den 7.742. Platz bringt. In den letzten zehn Jahren wurde kein Kind mehr so genannt.
Spitznamen & Kosenamen
Bert / Berti / Siegi / Siggi / Sigi
Bekannte Persönlichkeiten
- Siegbert Feghelm (amerikanischer Fußballer)
- Siegbert Hahn (kroatischer Maler)
- Siegbert Horn (deutscher Rennruderer)
- Siegbert Kardach (Schriftsteller aus Deutschland)
- Siegbert Keller (deutscher Architekt)
- Siegbert Maschotta (Fußballspieler aus Deutschland)
- Siegbert Münch (deutscher Skispringer)
- Siegbert Rampe (deutscher Pianist)
- Siegbert Schmeißer (deutscher Radrennfahrer)
- Siegbert Stehmann (deutscher Dichter)
- Siegbert Tarrasch (deutscher Schachspieler)
- Siegbert Wirth (amerikanischer Fußballer)
- Siegbert Witkowski (deutscher Physiker)
- Siegbert Wolf (deutscher Historiker)
- Siegbert Zöller (Fußballer aus Deutschland)
Häufige Fragen zum Namen Siegbert
Was ist die Herkunft des Vornamens Siegbert?
Der Vorname Siegbert stammt aus der althochdeutschen Sprache und setzt sich aus den Elementen 'sigu', was 'der Sieg' bedeutet, und 'beraht', was 'strahlend' oder 'glänzend' heißt, zusammen.
Was bedeutet der Vorname Siegbert?
Siegbert wird übersetzt mit 'der strahlende Sieger', 'der glänzende Sieger' oder 'der, durch Sieg berühmt ist'.
Wie beliebt ist der Vorname Siegbert?
Siegbert war insbesondere im Mittelalter unter Herrschern und Adligen verbreitet, hat jedoch in der modernen Zeit an Popularität verloren und ist eher selten geworden.