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Willibald
Steckbrief
- Name
- Willibald
- Geschlecht
- Jungenname
- Silben
- 3
Willibald ist ein traditioneller deutscher Vorname, der sich aus den althochdeutschen Bestandteilen willio, was "Wille, Entschlossenheit" bedeutet, und bald, was "kühn, mutig" heißt, zusammensetzt. Daher lässt sich Willibald als "der Entschlossene und Mutige" oder "der Willensstarke" interpretieren.
Was bedeutet der Name Willibald?
Der Name Willibald hat seine Wurzeln im Althochdeutschen und setzt sich aus den Elementen willio für "Wille, Entschlossenheit" und bald für "kühn, mutig" zusammen. Die Bedeutung lautet somit "der Entschlossene und Mutige" oder "der Willensstarke". Eine alternative Schreibweise ist Wilibald. Zu den Kurzformen zählen Willi, Willy und Willie. Im Mittelalter war der Vorname bereits verbreitet. Ein bekannter Träger des Namens war Willibald von Eichstätt, ein angelsächsischer Missionar, der im 8. Jahrhundert im heutigen Süddeutschland tätig war und später zum Bischof von Eichstätt ernannt wurde. Er wurde im Jahr 989 heiliggesprochen. Von etwa dem 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert war Willibald ein häufig genutzter Vorname, der jedoch danach aus der Mode geriet und heutzutage kaum noch verwendet wird. In den letzten Jahren erfreut sich jedoch die Kurzform Willi zunehmender Beliebtheit bei Neugeborenen.
Woher kommt der Name Willibald?
Die Wortherkunft von Willibald ist althochdeutsch, was ihn als männlichen Vornamen mit der Bedeutung "der Willensstarke" oder "der Entschlossene und Mutige" charakterisiert. Die Zusammensetzung setzt sich aus willio = Wille, Entschlossenheit (Althochdeutsch) und bald = kühn, mutig (Althochdeutsch) zusammen. Sprachen: Altdeutsch.
Wie spricht man Willibald aus?
Die Aussprache von Willibald ist dreisilbig und klar strukturiert. Er wird als "Wil-li-bald" [ˈvɪlibalt] ausgesprochen, wobei die Doppelkonsonanz "-ll-" eine stabile Mitte schafft. Die offene Endsilbe mit "a" verleiht dem Namen Wärme, während der harte Auslaut "-d" präzise abschließt. Willibald vermittelt einen traditionsreichen und kraftvollen Eindruck – ein Name mit klarer Struktur und selbstbewusster Ausstrahlung.
Wann hat Willibald Namenstag?
Der Namenstag für Willibald wird am 7. Juli gefeiert.
Beliebtheit
In Deutschland gehört Willibald zu den weniger verbreiteten Vornamen. Aktuell rangiert er auf Platz 2.655 in der Liste der häufigsten männlichen Vornamen. Seine höchste Platzierung erreichte er im Jahr 2016 mit Platz 1.283. In den letzten zehn Jahren wurde der Name rund 70 Mal als Vorname vergeben, was ihm in der Zehn-Jahres-Statistik den 2.964. Platz einbringt. Im Zeitraum von 2010 bis 2024 liegt er auf Platz 2.846.
Spitznamen & Kosenamen
Baldi / Will / Willi / Willy
Bekannte Persönlichkeiten
- Christoph Willibald Ritter von Gluck (Vorklassik-Opernkomponist)
- Franz Willibald Schmidt (tschechischer Botaniker)
- Josef Willibald Michl (Komponist aus Deutschland)
- Willibald Alexis (Schriftsteller aus Deutschland)
- Willibald Benz (Fußballer aus Deutschland)
- Willibald Besta (deutscher Maler)
- Willibald Beyschlag (deutscher Theologe)
- Willibald Bezler (deutscher Komponist)
- Willibald Bösen (deutscher Theologe)
- Willibald Braun (Architekt aus Deutschland)
- Willibald Demmel (deutscher Maler)
- Willibald Diemair (deutscher Chemiker)
- Willibald Drozdek (Fußballspieler aus Deutschland)
- Willibald Eigner (österreichischer Architekt)
- Willibald Fritsch (deutscher Bildhauer)
- Willibald Glas (deutscher Theologe)
- Willibald Hahn (amerikanischer Fußballer)
- Willibald Hentschel (Wissenschaftler aus Deutschland)
- Willibald Jentschke (Physiker aus Österreich)
- Willibald Köhler (Schriftsteller aus Deutschland)
Häufige Fragen zum Namen Willibald
Welche Bedeutung hat der Name Willibald?
Der Name Willibald setzt sich aus den althochdeutschen Elementen 'willio' für 'Wille, Entschlossenheit' und 'bald' für 'kühn, mutig' zusammen. Dies ergibt die Bedeutung 'der Entschlossene und Mutige' oder 'der Willensstarke'.
Woher stammt der Name Willibald?
Willibald hat seine Wurzeln im Althochdeutschen. Die Herkunft ist somit ganz klar im deutschen Sprachraum verankert.
Wie beliebt ist der Name Willibald heute?
Willibald war im Mittelalter und bis ins frühe 20. Jahrhundert ein verbreiteter Vorname. Heute ist er selten, jedoch erfreut sich die Kurzform Willi in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit bei Neugeborenen.